{"id":927,"date":"2014-09-10T10:41:24","date_gmt":"2014-09-10T08:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=927"},"modified":"2014-09-10T10:41:24","modified_gmt":"2014-09-10T08:41:24","slug":"innenwelt-aussenwelt-webtagebuch-rechthabebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=927","title":{"rendered":"Innenwelt, Aussenwelt; Webtagebuch, Rechthabebuch"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.veloverlad.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dokuwiki.png\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.veloverlad.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dokuwiki-300x212.png\" alt=\"Screenshot meines Dokuwiki\" title=\"dokuwiki\" width=\"300\" height=\"212\" class=\"alignleft size-medium wp-image-930\" srcset=\"https:\/\/www.veloverlad.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dokuwiki-300x212.png 300w, https:\/\/www.veloverlad.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/dokuwiki.png 983w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So, langsam bin ich wieder im Strumpf zur\u00fcck, buchst\u00e4blich, in der Bretagne ging es n\u00e4mlich ganz gut ohne Socken. Viele Blogs sind noch im Sommerschlaf, vielleicht ganz weggetreten; selber schreibe ich oft lieber in mein Dokuwiki, so eine Art halb\u00f6ffentliches Tagebuch, Notizenbrett, Arbeitsjournal. Werde dort heute eine neue Seite anfangen; die alte klebe ich hier rein, damit auch Blogleser auf den Geschmack kommen. Vielleicht auch, weil ich einfach nichts wegschmeissen kann.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, Recht haben: K\u00fcrzlich in einem Kurs habe ich gesagt, ich stehe hier als Kursleiter, weil ich immer Recht haben will.<\/p>\n<p>Ein hartes Schicksal.<\/p>\n<p>Dazu nur noch ein S\u00e4tzli: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/panorama\/vom-niedergang-des-strichpunktes-1.18379758\">Liebe NZZ, der Strichpunkt dient vor allem der Aufz\u00e4hlung, man kann sich Aufz\u00e4hlungspunkte vorstellen.<\/a> Kein Zufall, dass der Strichpunkt ja auch das Trennzeichen in Texttabellen ist.<\/p>\n<h2>Achtung, 44 Seiten Tagebuch (ohne Bild)<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.webdreinull.ch\/dokuwiki\">Die Bilder sind nur im Dokuwiki zu sehen;<\/a> die Links wurden nur hingeschrieben, die meisten Browser erlauben ja heutzutage das Markieren eines Textlinks, um dann im Kontextmen\u00fc einen Befehle zum \u00d6ffnen des Links zu finden (rechte Maustaste).<\/p>\n<p>======Sonntag 31. August 2014======<\/p>\n<p>12:12 Ich schreibe das im Moment mit meinem vier Jahre alten Business Notebook HP Elitebook 2540p &#8211; all die Jahre hat es wunderbar funktioniert, hat auch fast soviel gekostet wie die Nummer, es ist immer noch auf der H\u00f6he der Zeit &#8211; doch nun hat die Tastatur ein Problem, es werden falsche Impulse ausgel\u00f6st. Unterdessen habe ich rausgefunden, wie man sie wechselt (ist ganz einfach), vorl\u00e4ufig arbeitet sie aber wieder richtig (ausser vor einer Stunde, als ich draussen auf dem B\u00e4nkli arbeiten wollte). Habe gestern Kontaktspray unter die Tasten gespritzt, das scheint geholfen zu haben. Allerdings ist zu bef\u00fcrchten, dass mit der Zeit die Kontakte verkleben. Vorhin habe ich mit der Velopumpe versucht, Druckluft zu applizieren. Scheint komischerweise gewirkt zu haben, jedenfalls schreibt es sich jetzt tadellos. Werde n\u00e4chstens eine Dose Druckluft kaufen, vorher aber doch noch versuchen, das Ersatzteil bei HP zu bestellen.<\/p>\n<p>Ein neues Notebook kostete zwischen 1500 und 1800: Lenovo T440 mit i5 CPU, 4 GB Ram, 128 GB SSD, WWAN. Einziges Problem: Die sind durchwegs schwerer, zur\u00fcck zu den \u00fcber 2 Kilo, was ich schon mal hatte, das sp\u00fcrt man. Daf\u00fcr aber robust. So robust, dass ich sogar mein sechsj\u00e4hriges Thinkpad wieder in Betrieb genommen habe, war nur noch eine Testmaschine f\u00fcr Ubuntu, Zeitung lesen am Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Habe dort jetzt Windows 8.1 installiert und eine dieser Office365-Versionen gekauft, die sind ja massiv billig, so um die 60 Franken pro Jahr &#8211; die Kaufversion w\u00e4re um die 500, wegen Access. Wenn ich das Akku-Problem l\u00f6sen kann, werde ich statt eines neuen Thinkpad vielleicht einfach das alte weiter verwenden, dann habe ich am Schluss sogar ein Notebook zuviel. Ich glaube nicht, dass man fr\u00fcher ein so altes Notebook noch produktiv verwenden konnte. Der eingeschlafene Fortschritt hat seine Vorteile.<\/p>\n<p>http:\/\/shop.lenovo.com\/ch\/de\/laptops\/thinkpad\/x-series\/x1-carbon\/<\/p>\n<p>http:\/\/shop.lenovo.com\/ch\/de\/laptops\/thinkpad\/t-series\/t440\/<\/p>\n<p>http:\/\/shop.lenovo.com\/ch\/de\/laptops\/thinkpad\/t-series\/t440p\/#tab-customize<\/p>\n<p>Der Akku zum T400 kann noch bestellt werden, habe das gemacht und dann beim \u00d6ffnen der versiegelten Packung einen Zettel drin gefunden &#8211; f\u00fcr mein Modell Typ 2765 ist er nicht zugelassen, k\u00f6nnte explodieren. Hoffentlich kann ich ihn zur\u00fcck geben. https:\/\/www.brack.ch\/ihr-konto\/offene-rechnungen-details?invoiceId=6568811<\/p>\n<p>Artikelnummer: 90000 <\/p>\n<p>Ein paar Mal war der Lenovo allerdings auch schon tot, m\u00f6glicherweise \u00fcberhitzt? Ging dann sp\u00e4ter wieder. K\u00f6nnten auch angeschlagene Chips sein, habe sowas mal gelesen, bin aber zu wenig Techniker, dar\u00fcber mehr zu wissen.<\/p>\n<p>======Freitag, 22. August 2014======<\/p>\n<p>15:45 so, langsam bin ich wieder im Arbeitsmodus. Bereite die n\u00e4chsten Eins\u00e4tze vor (Montag\/Mittwoch sowie die ganze darauf folgende Woche!). Zur Abwechslung f\u00fchre ich auch [[http:\/\/webdreinull.ch\/dokuwiki\/doku.php?id=langweilige_platten|die Liste langweiliger Platten]] weiter.<\/p>\n<p>======Montag, 21. Juli 2014======<\/p>\n<p>22:00 unterdessen bin ich in der Lage, einen Wochenplan f\u00fcr Bretagnereisende meiner W\u00e4hrung rauqsyugeben ; Mist; franz. Tastqatur. Also: Montag lebende Langusten im Hafen von Loctudy 15 Euro das Kilo + ?oules; &#8218;.(0 Euro. Dienstag Markt in Loctudy, Schaffleisch vom regionalen Z\u00fcchter; Mittwoch Markt in Lesconil, Austern vo, regionalen Z\u00fcchter; Donnerstag Markt in Pont L&#8217;Abb\u00e9e, Innereien vom selben Schafz\u00fcchter! Mitt*agessen im Bana in Plobannalec; Freitag die Schafsinnereien essen. Die Woche \u00fcber Biogem\u00fcse vom Hof in Loctudy.<\/p>\n<p>Habe die Ferien um 1 Woche verl\u00e4ngert. Internet im Le Galion in Lesconil; dazu ein St. R\u00e9my.<\/p>\n<p>======Donnerstag 17. Juli 2014======<\/p>\n<p>17:00 Kalbskopf im bana  plobannalec<\/p>\n<p>{{tetedeveau.jpg}}<\/p>\n<p> ======Samstag 12. Juli 2014======<\/p>\n<p>13:53 Ferien ohne Passw\u00f6rter im Kopf ist ein Segen. Bl\u00f6der, wenn man ein Mail aus der Bretagne schicken m\u00f6chte, um die Nachbarin um das Rausstellen eines vergessenen Kehrichtsackes voller Speisereste zu bitten und das dann nicht geht. Hallo Fliegen, ich bin in einer Woche zur\u00fcck, macht mir die K\u00fcche nicht voll in dieser Zeit!<\/p>\n<p>======Mittwoch 2. Juli 2014======<\/p>\n<p>18:40 zweieinhalb Tage lang fast ununterbrochen an einer Datenbank f\u00fcr eine Tanzschule gearbeitet, der rechte Arm f\u00e4llt mir fast ab, und ich muss irgendwie manisch aussehen, die B\u00e4ckersfrau war ganz erschrocken. Habe mir kurz vergegenw\u00e4rtigt, es waren zweimal 18 und dann noch heute 6 Stunden. Eine Woche bei anderen. So kann es gehen, wenn man etwas QuickAndDirty offeriert und zwei Tage Kostendach abmacht, und dann kurz vor Schluss noch einen riesigen Strauss an neuen W\u00fcnschen nicht sofort abblockt, sondern so halb drauf eingeht. Sogar Sachen, die ich im ersten Gespr\u00e4ch explizit ausgeschlossen habe wie eine komplette Debitorenverwaltung (in zwei Tagen!) kamen wieder aufs Tapet und ich Depp&#8230;. Aber macht halt auch Spass, und es sind Kollegen, Schlagzeuger halt. Die sind speziell, heisst es.<\/p>\n<p>Danach musste ich wieder in die Welt hinaus, und habe mich vielleicht ein bisschen abreagiert mit einem Beitrag \u00fcber Hamburgerbr\u00f6tchen auf meinem Veloverlad-Blog. Auf der Fanseite von Manor verlinkt. Ob der Link wohl erscheint? Nun, hier ist er auch: http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=911<\/p>\n<p>19:50 Apropos Drummer: Am Wochenende war ich als Schnittmenge bei einer Hochzeit in Bern engagiert. Die Berner sind einfach ein spezielles Publikum. Bewegen sich weniger als andere &#8211; gut, ich bin auch so als Publikum, ausser dass ich dann aber pfeife gr\u00f6hle jauchze klatsche und fr\u00fcher gerne auch umfalle. Und sagen dann doch, es gefalle ihnen. Habe dort mit dem ber\u00fchmtesten Schweizer Drummer der Gegenwart gespielt, der wo auch schon mit meinem verehrten Jandek aufgetreten ist, in Bad Bonn im letzten Jahr. Julian Sartorius. Unglaublich, was der macht. Eine absolute Empfehlung. Von ihm gibt es ja neue Aufnahmen. Hier selber lesen: http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=464 Ah nein das war der Link zum Konzertbericht von Jandek, wo er mitspielte. Hier seine Seite: http:\/\/juliansartorius.com\/<\/p>\n<p>{{ :caroline_gauthier_will_was_von_mir.png?300|}}<\/p>\n<p>20:00 Jetzt geht&#8217;s aber ab hier. Ich bin halt schon was Besonderes. Kriege ich schon wieder die Freundschaft einer Frau angeboten, Carolie Gauthier heisst sie. Facebook. Photoshop disasters. Verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>21:12 Die Links zu Britain&#8217;s most disgusting food: <\/p>\n<p>  * http:\/\/youtu.be\/_40TwagKilk<br \/>\n  * http:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PL919D43A746A5BB40 ganze Playlist von sechs Filmen<\/p>\n<p>21:16 muss mich dran erinnern, nicht mehr drei Hamburger vom H\u00e4berli aufs Mal zu essen. Kreislaufkollaps. Fast. Ein bisschen reduziert, mindestens.<\/p>\n<p>22:40 Die G\u00e4ule sind total durchgegangen. Mir fehlen die Worte. Parteitag der Piratenpartei Deutschland. http:\/\/youtu.be\/Vbn3r4scQ9g<\/p>\n<p>======Freitag 26. Juni 2014======<\/p>\n<p>{{::lsn_delices_orient.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>19:25 Aufm R\u00fcckweg von St-Maurice zum Gl\u00fcck in Lausanne umsteigen m\u00fcssen. Die Gelegenheit, bei der wunderbaren Vietnamesenbeiz hinterm Bahnhof zu regalieren. Einen Zug musste ich deswegen \u00fcberspringen. Hat sich gelohnt:<br \/>\n  * zwei Sorten gef\u00fcllte Teigtaschen, eine mittlere Geschmacksexplosion<br \/>\n  * eine Sorte gef\u00fcllte Teigwindeln, wunderbar<br \/>\n  * eine Fr\u00fchlingsrolle, auch die fein, aber ist halt nur eine Fr\u00fchlingsrolle<br \/>\n  * Reis, Rindfleisch mit Pilzen, Tofu mit Gem\u00fcse, ein H\u00f6hepunkt. Vor allem der Tofu, da habe ich einiges abschauen k\u00f6nnen &#8211; Tofu war fritiert und dann ged\u00e4mpft, dazu Tofumilchstreifen, alles sehr gut, mal s\u00fcsslich, dann salzig, auch ein wenig scharf, wenn ich mit ihrer offenkundig selbstgemachten Chilisauce nachgeholfen habe. Das ganze f\u00fcr 28 Franken. Habe heute gar nichts zu Mittag gegessen, St-Maurice gibt das nicht her, wer will schon Kebab am Mittag? War also ein billiger und kulinarisch gelungener Tag.<\/p>\n<p>Das Velo in der Tragtasche dabei, in einer Viertelstunde f\u00e4hrt der n\u00e4chste Zug nach Biel.<\/p>\n<p>======Donnerstag 25. Juni 2014======<\/p>\n<p>{{ :hotel_franciscains.jpg?200|}}<\/p>\n<p>21:55 Selten ein so gut eingerichtetes Hotel zu solch einem Preis gehabt. Franciscains in St-Maurice. Geh\u00f6rt dem Franziskanerkloster von nebenan. 54 Franken f\u00fcr ein klinisch sauberes Zimmer mit perfekt harter und enger Matratz, wie ich es mag. Dusche. Bibel im Schrank. Kreuz an der Wand. Weder TV noch Radio. Kommt ja eh nur Mist dort. Ich komme gerne wieder. Werde wohl zu Hause meinen 60 cm breiten Futon wieder hervorholen, auf dem habe ich immer geschlafen wie ein Baby.<\/p>\n<p>Und bei Radio La Triperie hats Zuh\u00f6rer. &#8220;Eben lief Jack Malmsten mit dem Titel \u00bbSatan Takes a Holiday\u00ab vom Album \u00bbUltra-Lounge, Vol. 3: Space Capades\u00ab (1996)&#8220;. http:\/\/laut.fm\/latriperie<\/p>\n<p>{{ :stmaurice_kebab.jpg?400|}}<\/p>\n<p>19:45 den Ranzen endlich vollschlagen k\u00f6nnen. In St-Maurice ist das gar nicht so einfach. Ich w\u00e4re lieber in Martigny geblieben, wohin es mich per Irrtum verschlagen hat. Aber das ist eine lange Geschichte. Auf jeden Fall hat es dort Dutzende interessanter Beizen gehabt, sogar einen Fastfood-Chinesen, der gar nicht so \u00fcbel ausgesehen hat. Viele Leute auf St\u00fchlen, in Gassen auf Pl\u00e4tzen und Terrassen. Da scheint Leben. In St-Maurice irgendwie die pure Depression. Vielleicht erfahre ich morgen mehr dar\u00fcber. Ob das eine dieser vom Milit\u00e4r verlassenen St\u00e4dte ist?<\/p>\n<p>Auf jeden Fall habe ich sicher w\u00e4hrend einer Stunde Runden gedreht, Men\u00fckarten ausgecheckt, in d\u00fcstere H\u00f6hlen geschaut (Beizen Pubs Restaurants), H\u00f6lle H\u00f6lle H\u00f6lle, tut mir leid. Am Bahnhof war ich kurz versucht, f\u00fcr einen gesch\u00e4tzten Totalbetrag von 40 Franken mich auf die Cuisine du terroir valaisan einzulassen. Habe das Restaurant betreten, allerdings schon im Vorgarten, wo eine nicht allzu abgefuckte Grossfamilie irgendwas lokales durchhechelte, dort \u00fcberkam mich schon ein metaphysisches Gruseln &#8211; es passte alles einfach nicht zu den grossen Worten von &#8218;Sp\u00e9cialit\u00e9s du Valais&#8216;, &#8217;notre boucher local&#8216; blabla &#8211; und dann drinnen wieder das nackte Grauen, d\u00fcster, ein Mann in Kochjacke am Kreuzwortr\u00e4tsel l\u00f6sen, eine subtil keifende Frau hinter der Bar, ich nix wie weg. (Gut, die Kochjacke habe ich mir glaubs eingebildet, er sah einfach aus wie einer von dort). Niemand hatte meinen Gruss erwidert. Die Beiz sonst total leer. Um 19 Uhr. An einem Donnerstag. Selten war ein Fake so offensichtlich.<\/p>\n<p>Der lokale Asiate dann mit einer langen Riemen von Karte, sicher 99 Gerichte. Wie soll da irgend etwas frisch sein? Setchuan war auch aufgef\u00fchrt, ich war kurz versucht, der Berichterstattung halber dort zu essen, aber was soll ich mich einiger tr\u00e4fen Tiefschl\u00e4ge wegen, zu denen ich mich als Rechercheur in China-Cuisine nun mal berufen f\u00fchlte, zu Tode frustrieren lassen? Auch dort &#8211; alles dunkel. Und nat\u00fcrlich leer. Gerichte um die 18 Franken. Manche lernens einfach nie. Unverkennbar in der Todesspirale.<\/p>\n<p>Tastatur klemmt schon wieder . Pause. Speichern. Datenverlust droht. Foto vom schlussendlich gew\u00e4hlten Restaurant. War irgendwie geil. Der macht den Beizern Feuer unterm Arsch, bloss merken die das nicht. Zwei Kebab! Im selbstgemachten Brot, Spitze. Drei Bier (portugiesisch, kalt)! 25 Franken. Vollgefressen.<\/p>\n<p>Der Name ist die Provokation: Au pouce GOURMAND! Drinnen h\u00e4ngen die Kabel \u00fcberall rum, es ist einfach herrlich. Dabei sagen sie auf der Webseite, es sei frisch renoviert. Muss unbedingt mal mit Mehmet da hinfahren.<\/p>\n<p>Die Tagesspesen sind damit bei 200 Franken. Zu Hause w\u00e4rens wohl 30 gewesen, maximal.<\/p>\n<p>16:07 so jetzt bin ich endlich im Wallis &#8211; Visp hier. Da gef\u00e4llt&#8217;s mir schon mal viel besser als z.B. bei uns, die Leute reden im Zug z\u00e4me, Clich\u00e9 Clich\u00e9 Clich\u00e9 ich weiss. Aber wo sonst h\u00e4tte ich, kaum in den Lokalzug nach Martigny eingestiegen, eine Flachserei loslassen k\u00f6nnen. Der braungebrannte Freak mit dem Bergpickel steigt mit mir in den Zug, fragt mich, h\u00e4lt dieser Zug still unterwegs. Ich so: Keine Ahnung, ich weiss noch weniger als Sie. Fragt er also im Zug rum, die selbe Frage, wobei ich hinterher reinkomme und fast schon br\u00fclle, &#8222;es gibt doch wohl keinen Zug der nicht still h\u00e4lt unterwegs&#8220; &#8211; und tats\u00e4chlich nickt und lacht die Einheimische mit der schwarzgef\u00e4rbten Helmfrisur, Typ Landfrau. H\u00e4tte ich in Biel nie gewagt, geschweige denn in Bern, die h\u00e4tten mich angeschaut wie von einem anderen Stern.<\/p>\n<p>Die Fahrt habe ich um halb zw\u00f6lf angetreten, in Thun dann gemerkt, ich h\u00e4tte doch noch kontrollieren sollen, ob ich das Ladeger\u00e4t f\u00fcr das Notebook dabei habe. Also wieder zur\u00fcck nach Biel, das in der K\u00fcche holen gehen. Kostenpunkt bis jetzt: 37 Franken das Billet nach Martigny (einfach), 26 Franken das Billet von Thun nach Biel und wieder zur\u00fcck. Dann noch das Hotel um die 55 Franken. Unterwegs einen Salat, ein Sandwich, ein Coca, 15 Franken. Spesen total ohne Abendessen also 133 Franken, und das nur am ersten Tag der Anreise. Morgen dann der Kurs und die R\u00fcckreise, nochmals 37 Franken. Sind 170. Und noch kein Abendessen. Da sind doch 200 Franken nicht zu viel gerechnet? Soviel wird mir aber bei weitem nicht verg\u00fctet. Tja, wer eine Gesch\u00e4ftsreise tut, der tut das aus Freude an der Sache. Und isst erst noch um einiges schlechter als zu Hause. Und um einiges teurer.<\/p>\n<p>Unterwegs an der Datenbank f\u00fcr die Tanzschule gearbeitet. Aber das ist dann eine andere Geschichte. Bin jedenfalls an der Version 0.4, dem Kunden sind bis zu letzt noch Sachen eingefallen, die man doch einbauen m\u00fcsste. Meine Offerte war f\u00fcr 80% Funktionalit\u00e4t bei 2 Tagen Arbeit. Jetzt sind wir bei 95% Funktionalit\u00e4t, und wenn ich das in vier Tagen hinkriege, ist das ein Wunder. Die offerierten Tage entsprechen erfahrungsgem\u00e4ss dem doppelten realen Aufwand, also bin ich jetzt von 2 bezahlten gleich 4 geleisteten bei 2 bezahlten gleich 8 geleisteten angekommen, noch ist es aber nur eine Sch\u00e4tzung, gut zweieinhalb habe ich nun geleistet. Ist halt f\u00fcr eines Kollegen Ehefrau, ihm zu Liebe mache ich keinen Aufwandsaufstand, kneife den Arsch zusammen und mache daf\u00fcr eine Datenbank, die mir Freude macht, statt die Forderung nach &#8222;jetzt brauche ich noch f\u00fcnf Felder f\u00fcr Telefon privat mobil gesch\u00e4ft bei Kinder noch Mutter und da viele geschiedene Paare von Vater&#8220; oder, besser noch, &#8222;die Rechnungen m\u00fcssen zu Saisonbeginn automatisch erstellt und verbucht werden, wenn Kunde nicht von sich aus gek\u00fcndigt hat&#8220; abzublocken bzw. zu sagen, jetzt wird&#8217;s aber teurer. Und wenn man mal so anf\u00e4ngt dann explodiert die Anzahl Tabellen und die Komplexit\u00e4t entsprechend. Die Armen werden f\u00fcr ihren Perfektionismus sp\u00e4ter den Preis zahlen, dass nur noch Profis Anpassungen vornehmen k\u00f6nnen, die so oder so kommen werden. Ich muss mich beim Wickel zupfen, das dann sp\u00e4ter zu verrechnen und nicht stillschweigend aus falsch verstandener Kulanz zu sagen, oh, kleine Sache, mach&#8216; ich &#8211; und dann wird&#8217;s wieder aufgebl\u00e4ht, weil noch dies und das auch grad noch gemacht werden k\u00f6nnte. Wir sind schon bei den seltenen F\u00e4llen, die vielleicht mal vorkommen k\u00f6nnten, die jetzt eingebaut werden m\u00fcssen &#8211; und jedes Mal muss das Datenmodell wieder ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>{{:shaviri.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>09:45 Gestern abend bei Mehmet: L\u00e4uft ein WM-Match am Fernsehen, eine afrikanische Mannschaft. Ich sehe zum ersten Mal, in welch wahnsinniger Kinoqualit\u00e4t das versendet wird. Diese Nahaufnahmen st\u00e4ndig, aus allen erdenklichen Winkeln und Distanzen, Sepp Blatter rules, damit hat er die Welt im Sack, das ist ja klar.<\/p>\n<p>In der Morgensendung am westschweizer Radio kritisiert ein Experte genau das. Dieses Livekino w\u00fcrde die Zuschauer zus\u00e4tzlich anheizen, weil sie ja die Schwenks ins Publikum und auf sich selber direkt an den Riesenmonitoren verfolgen k\u00f6nnten und sie zu schauspielern beg\u00e4nnen. Sogar die Spieler sollen scheinbar w\u00e4hrend des Spiels die Replays anschauen, wie sollen die da noch normal spielen, wer spielt \u00fcberhaupt noch in diesem Moment? Fragt der Experte.<\/p>\n<p>Das Foto habe ich am Sonntag gemacht, war da nicht am Vortag eine erkleckliche Niederlage der Schweizer? Hatten wohl zu viel Replays geguckt w\u00e4hrend des Spiels. Heute hingegen h\u00f6re ich, dass derselbe Shaquiri gestern sich wieder zum Nationalhelden geschossen hat. Muss unbedingt beim Restaurant Rebstock vorbei gehen, ob sie ihn wieder aus dem M\u00fcll hervor geholt haben.<\/p>\n<p>======Montag 23. Juni 2014======<\/p>\n<p>01:45 so, no es Gaggi und de ab iz Bett.<\/p>\n<p><iframe title=\"Hotcha Schrumm &amp; Tobi Schramm  21 06 2014\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NN5G7p2MIyY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n[[https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NN5G7p2MIyY|{{ ::gaggi.jpg |}}<br \/>\n]]<\/p>\n<p>======Freitag 20. Juni 2014======<\/p>\n<p>16:25 Morgen im Stadtzentrum von Biel, F\u00eate de la musique &#8211; und grad im Moment wo ich das zu schreiben beginne vibriert Ernst Rieben hier und meldet, wir spielen 10:40 zum ersten Mal, bei Ochsner Sport. Wir: Hotcha Schrumm und Tobi Schramm.<\/p>\n<p>Danach noch ein paar Mal an verschiedenen Orten, lasse mich mal \u00fcberraschen.<\/p>\n<p>======Sonntag 15. Juni 2014======<\/p>\n<p>10:25 Vier Flaschen Biobier, wohl zwei Biow\u00fcrstli, zwei marinierte Schweinshalskoteletth\u00e4lften (Maizena, Superior Light Soy Sauce, Superior Dark Soy Sauce, Reisessig, Honig, Rice Cooking Wine, Sesam\u00f6l, alles in kleinen Mengen, Vorsicht, sonst wird&#8217;s zu heftig, zu dominant &#8211; dann war da wohl noch ein Spritzer Fisch-, ein Spritzer Worcestersauce) &#8211; Biobr\u00f6tli, H\u00f6rndlisalat, Kartoffelsalat \u00e0 la Deutschschweiz, also wohl viel Ei und Mayo und alles sch\u00f6n weich, dann noch mein Gurkensalatstandardrezept, dann habe ich nicht mehr mitgemacht, beim Kuchen ausgestiegen. Der ist jetzt hier neben mir in der K\u00fcche, ein Hase in Taubenform, aussen und innen voller Schokolade. Das war der Grillabend bei der Band **Grill**. Und dabei sollte ich langsam schon wieder Hunger haben, Mittagessen beim Kinderzirkusfest auf der M\u00fchlehalbinsel, dort haben Tibeter einen Stand mit Teigtaschen, von Hand gef\u00fcllt und eingedreht.<\/p>\n<p>**Rekapituliere Gurkensalatstandardrezept**: viertel Tasse Reisessig, Essl\u00f6ffel Zucker, Teel\u00f6ffel Salz auf zwei mittelgrosse Gurken, eine rote Zwiebel, Korianderbl\u00e4tter, eine Chilischote, alles feingeschnitten drei Stunden im K\u00fchlschrank ziehen lassen. So simpel, so fein.<\/p>\n<p>Im Original:<\/p>\n<p>  1\/4 cup rice vinegar<br \/>\n  2 medium cucumbers, thinly sliced<br \/>\n  1\/2 cup red onion, thinly sliced<br \/>\n  2 tablespoons cilantro leaves, chopped<br \/>\n  1 small red chili pepper, seeded and chopped<br \/>\n  1 tablespoon sugar<br \/>\n  1\/2-1 teaspoon salt<br \/>\n  black pepper<\/p>\n<p>10:35 per Zufall auf ein Live-Tape der Bieler D\u00e9bils gestossen, war auf Ebay. Sch\u00f6nes Foto. Dabei habe ich eigentlich die Seite mit den Schweizer Live Tapes gesucht, die ein Kollege letztes Jahr eingestellt hat. Muss wohl doch noch in meinen FB-Kontakten nachschauen.<\/p>\n<p>{{::debils_live_tape.jpg|}}<\/p>\n<p>Die <del>alten<\/del> Herren im besten Alter haben, weiterer Zufall, gestern abend deren \u00dcberhit &#8222;Je n&#8217;ai pas de documents et je pense que la vie m&#8217;a rien donn\u00e9&#8220; (\u00e9e?) gespielt. Spitzen Song. <\/p>\n<p>http:\/\/www.popsike.com\/THE-DEBILS-Live-tape-swiss-punk-hardcore-1980s-bastards\/130507573488.html<\/p>\n<p>Der Mann rechts vom Knick, ohne Cigarette, er hat sich am Vorabend eines Konzerts im \u00dcbungsraum aufgeh\u00e4ngt, da war er schon in einer anderen geilen Band, De Pravda. Die beiden in der Mitte, Gitarrist und S\u00e4ngerin, \u00fcber deren Verbleib wird ger\u00e4tselt, es kursieren Ger\u00fcchte, da muss man sich in der Tiki-Bar In Den Arsch (Danton-Ku) erkundigen. Der ganz links aussen, ich glaub&#8216; der hat Familie?<\/p>\n<p>{{::modern_art_oriental_towers.jpg |}}<\/p>\n<p>11:11 **Modern Art, Oriental Towers** &#8211; da habe ich einen FLAC-File auf meinem NAS gefunden und gesehen, da sind noch etliche digitalisierte, aber  nicht fertig geschnittene Calypso-Now-Kassetten, die dort rumliegen. Kann ich gut nebenher auf dem K\u00fcchenlaptop schneiden. Sollte auch eine Anleitung zum Digitalisieren schreiben, habe gestern gemerkt, die Erfahrung ist gefragt.<\/p>\n<p>Habe die Kassette in Songs zerhackt und zu Radio La Triperie hochgeladen.<\/p>\n<p>Modern Art auf Discogs: http:\/\/www.discogs.com\/Modern-Art-Oriental-Towers\/release\/2324134<\/p>\n<p>11:18 &#8222;Ich hab&#8216; ein Bad genommen, es ist mir nicht gut bekommen, ich f\u00fchl&#8216; mich gar nicht frisch&#8220; &#8211; Oscar Straus, Die lustigen Nibelungen &#8211; das muss Siegfried sein, der da singt, Eichenblatt auf der Schulter? Das kostet wieder H\u00f6rer. http:\/\/laut.fm\/latriperie<\/p>\n<p>&#8212;-<\/p>\n<p>{{::j-edgar-hoover.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>12:45 Man denkt ja in normalen unaufgeregten Zeiten wie heute, es sei eine blosse Chim\u00e4re, der Schutz der pers\u00f6nlichen Daten, &#8222;wer nichts zu bef\u00fcrchten hat&#8220; blablabla &#8211; und so wird frisch drauf los gespeichert, immer mit der absolut 100%igen Garantie, die Daten w\u00fcrden ganz sicher bald gel\u00f6scht, nur tempor\u00e4r gespeichert, anonymisiert, es sei schliesslich im Interesse des Kunden, wenn er beim Billetkauf mit der dazu obligatorischen App von SBB Zugriff auf seine Kontakte gew\u00e4hren muss, sonst kann man sie gar nicht installieren. Ich habe da schon mal dr\u00fcber geschrieben, es wurde beschwichtigt und an den gesunden Menschenverstand appelliert.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"s0zVTKqbca\"><p><a href=\"http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=540\">SBB App liest meine Handy-Kontakte<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;SBB App liest meine Handy-Kontakte&#8220; &#8212; Veloverlad - ein interessante Blog, glaubzmer\" src=\"http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=540&#038;embed=true#?secret=s0zVTKqbca\" data-secret=\"s0zVTKqbca\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Seither sind zwei Tatsachen bei mir neu: Erstens lese ich in Anthony Summers J. Edgar Hoover \u00fcber die Listen mit Zehntausenden von Namen allerhand Verd\u00e4chtiger, die im Kriegsfall interniert werden sollten. Und mir f\u00e4llt dabei wieder ein, wie sorgf\u00e4ltig fr\u00fcher die Stadtbibliothek die Ausleihen einer Person nach R\u00fcckgabe gel\u00f6scht hat, um hier gar nicht erst die Versuchung entstehen zu lassen, Internierungs- oder Mordlisten zu erstellen. Dass es diese gibt, ist kaum von der Hand zu weisen. Das unterstreicht die zweite Tatsache: Da arbeiten beim Schweizer Staatsschutz also tats\u00e4chlich rechtsextreme Katholiken, verbissene Antidemokraten v\u00f6llig unbehelligt, v\u00f6llig unkontrolliert oder unhinterfragt. Jetzt ist einer von denen straff\u00e4llig geworden. Schwein gehabt. Wir h\u00e4tten sonst von diesen Zust\u00e4nden dort wohl nie erfahren.<\/p>\n<p>Aff\u00e4re Giroud Weinpanscher im Wallis http:\/\/www.lematin.ch\/suisse\/agent-src-arrete-presentait-profil-risque\/story\/1070125<\/p>\n<p>Die Hoover-Biographie http:\/\/www.anthonysummers.com\/J-Edgar-Hoover.html<\/p>\n<p>======Freitag 13. Juni 2014======<\/p>\n<p>09:45 da schreibe ich wochenlang nix in meinen Blog, dann wiederum grad zwei Beitr\u00e4ge aufs Mal. Blogs sind halt schon ein geiles Medium, wenn man etwas zu berichten hat.<\/p>\n<p>Berner gutb\u00fcrgerliche Velorowdies: http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=894<\/p>\n<p>Velo in den Sack: http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=889<\/p>\n<p>09:50 heute Datenbank in Neuch\u00e2tel, das ist die Gelegenheit, das Billet f\u00fcrs NIFFF zu kaufen (4. bis 12. Juli). Soll ich wohl? Letztes Jahr bin ich nicht mehr hingegangen, vertrieben durch die Neupositionierung als familienfreundliches Fantasyfestival.<\/p>\n<p>www.nifff.ch<\/p>\n<p>09:55 aber ich muss auch in die K\u00fcche. Morgen das j\u00e4hrliche Grillfest bei dieser Altherrenband, die sich einfach nicht l\u00f6sen kann von diesem Drang in den Untergrund, in den \u00dcbungskeller, immer gut munitioniert mit den Bierharassen direkt vom Importeur, praktischerweise grad der Drummer.<\/p>\n<p>Gurkensalat machen. Vielleicht was mit Marinade, Spiessli in meiner Kochbuchsammlung suchen. F\u00fcr die habe ich letzte Woche ja ein neues Gestell gebaut, damit ich sie besser im Zugriff habe.<\/p>\n<p>Das Rezept f\u00fcr Reisnudeln festhalten: Nudeln 20 Min. in kaltem Wasser einlegen, danach kochend \u00fcbergiessen, nach einer halben Minute etwa kalt abschrecken und in trockenen T\u00fcchern abtupfen.<\/p>\n<p>Gem\u00fcse und Fleisch im Wok schwenken. Wenn gar, beiseite legen. Nudeln im ungereinigten Wok schwenken, Gem\u00fcseFleisch unterr\u00fchren, fertig, k\u00f6stlich, unendlich varierbar.<\/p>\n<p>{{ :nudel_auf_brett.jpg?200|}}<br \/>\n======Freitag 6. Juni 2014======<\/p>\n<p>07:15 Langsam wird mir diese Manie der Romands unheimlich, weibliche Opfer f\u00fcrderhin durchgehend bei ihrem Vornamen zu nennen. Aline, Marie, Lucie &#8211; keine Woche vergeht ohne einen Bezug zu diesen Mordopfern, der Name f\u00e4llt wohl mehrere Dutzend Mal pro Tag, wenn wieder mal was los ist, ein H\u00e4ftling vom Urlaub nicht zur\u00fcckgekehrt ist wie grad jetzt. Es hat etwas unheimliches, diese pl\u00f6tzliche Intimit\u00e4t, keine hat einen Nachnamen, als einzige aller Beteiligten in diesen Dramen. Niemand sonst wird so verkindlicht. Mechanismen der Boulevardpresse, fl\u00e4chendeckend bis hin zu den welschen &#8218;Landessendern&#8216;, furchtbar, buchst\u00e4blich.<\/p>\n<p>======Samstag 31. Mai 2014======<\/p>\n<p>07:20 Krautreporter? Das ist wieder mal lustig, die Diskussion darum. Aber nur, wenn sonst nix l\u00e4uft. Hier anfangen, den Links folgen, eine Stunde Zeit nehmen &#8211; Exkursion in ein Biotop. http:\/\/www.dirkvongehlen.de\/index.php\/allgemein\/mein-geld-meine-hoffnung-fuer-krautreporter\/<\/p>\n<p>{{:pigfoot.jpg?200 |}}{{:rindsherz.jpg?200 |}}<\/p>\n<p>06:50 Muss ich mir merken: Rindsherz auf der heissen Platte das eine, Schweinsf\u00fcsse das andere Gericht. Beim Herz aufpassen, dass es nicht z\u00e4h wird. Und t\u00fcchtig w\u00fcrzen ist wichtig, Kr\u00e4uter und Parfums. Die Schweinsf\u00fcsse einfach mindestens eine Stunde rotkochen, Knochen rausschneiden, pfannenr\u00fchren.<\/p>\n<p>======Mittwoch 28. Mai 2014======<\/p>\n<p>{{:chico.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>08:10 heute mit Hund. Kaffee runter schletzen, dann auf die Piste mit ihm. Vorher noch schnell Mojo-Magazin abonniert, 6 Monate ca. 40 Franken (? 25 Pfund). Dabei \u00fcber die Werbehinweise am Schluss gestossen. Offenbar muss man da den Weg ankreuzen, auf welchem man KEINE Werbung erhalten will?<\/p>\n<p>{{::mojo.jpg?600|}}<\/p>\n<p>======Freitag 23. Mai 2014======<\/p>\n<p>07:10 Jetzt habe ich doch aus purer Unterhaltungssucht im Stadtblog des Tagesanzeigers gelesen. Wirklich perfekt unterhaltend. Die Kommentare allerdings sind stinklangweilig. Das ist schade. http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/stadtblog\/<\/p>\n<p>Bei Gelegenheit dann auch hier lesen: http:\/\/damenwahl.blogger.de\/ . Ein eingestellter Reise- oder Auslandsaufenthaltsblog.<\/p>\n<p>08:05 hier das Rezept f\u00fcr den Schweinebauch, den ich dieses Wochenende backen muss: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nJWPvJxAyAE&#038;list=PLm0Q2Jy7oR7GjfVQ_rKkmW7PJ6hjiAdNm&#038;index=41 &#8211; muss das mal abschreiben, nach Video kochen ist gut f\u00fcr das erste Mal, danach wird es zu schwerf\u00e4llig, immer wieder muss man Pause dr\u00fccken, und das vielleicht mit \u00f6ligen fettigen mehligen H\u00e4nden?<\/p>\n<p>{{ :11thday.jpg?300|}}<\/p>\n<p>08:50 Anthony Summers, The Eleventh Day &#8211; hatte ich im Brockenhaus gefunden und deshalb gekauft, sonst w\u00e4re ich wohl nicht drauf gestossen. Viel hatte ich nicht erwartet, Summers&#8216; B\u00fccher \u00fcber Marilyn Monroe und Frank Sinatra habe ich gelesen und interessant gefunden, aber schlussendlich ist das Irrelevante geblieben (Frank Sinatras Schwanzl\u00e4nge hahaha). Summers ist hier in diesem Buch offensichtlich sehr seri\u00f6s, offene Fragen werden nicht mit Spekulationen oder, schlimmer noch, Verschw\u00f6rungstheorien beantwortet. Es wird ganz im Gegenteil auf die Verschw\u00f6rungstheorien um 9\/11 eingegangen, die Truther-Bewegungen, und er argumentiert schl\u00fcssig mit Okram&#8217;s Razor. Das ist angenehm zu lesen.<\/p>\n<p>Nebst der detaillierten Chronologie von Vorbereitung und Ausf\u00fchrung, von Saudi Arabien \u00fcber Afghanistan nach New York, legt er das Verhalten der Geheimdienste und der Bush-Administration vor und nach der Attacke offen. Und das ist die wahre Story in dem Buch. Leugnen der Gefahr vorher, Irakkrieg nachher, obwohl Saddam Hussein weder mit den Terroristen in Verbindung gebracht werden konnte noch die immer wieder behaupteten Weapons Of Massive Destruction WMD gefunden wurden &#8211; aber krampfhafte Verwedelung der kr\u00e4ftigen Mithilfe der saudiarabischen Oberschicht. Schliesslich, das legt Summers nahe, liefern die Saudis ihr \u00d6l ohne Sperenzchen, Saddam allerdings war erkl\u00e4rter Feind der USA. Ich habe die Behauptungen, der Irakkrieg sei in Wahrheit ein Krieg um \u00d6l, nie ernst genommen. Im R\u00fcckblick aber sind so viele Tatsachen ans Licht gekommen, die Bush&#8217;n&#8217;Blair als L\u00fcgner im Dienste Gottes entlarven, dass Okram&#8217;s Razor hier schneidet.<\/p>\n<p>======Donnerstag 22. Mai 2014======<\/p>\n<p>{{:kaputterbiosalatausdermigros.jpg |}}<\/p>\n<p>07:40 Bei Ebay wurden offenbar Millionen Passw\u00f6rter geklaut? Am Radio geh\u00f6rt, mein Ebay-Konto gek\u00fcndigt. Waren denn diese Passw\u00f6rter im Klartext gespeichert? Nachlesen.<\/p>\n<p>07:45 Nachgelesen. Waren sehr wohl verschl\u00fcsselt. Man soll sie trotzdem \u00e4ndern? Warum denn das? http:\/\/t3n.de\/news\/ebay-hack-nutzerdaten-entwendet-546616\/<\/p>\n<p>07:55 Termin\u00fcbersicht: <\/p>\n<p>  * heute ca. 15:00 Uhr Versicherung will mir tats\u00e4chlich eine L\u00f6sung vorschlagen f\u00fcr meinen \u00fcberbordenden Hausrat, den ich ganz sicher nicht l\u00e4nger zum Neuwert versichern will, und Unterversicherung werde ich nicht l\u00e4nger in Kauf nehmen.<br \/>\n  * beim Metzger Luginb\u00fchl das f\u00fcr mich reservierte St\u00fcck vom Schweinebauch abholen, dort wo der Speck eigentlich nur noch drei Lagen enth\u00e4lt, Schwarte, Fett, Fleisch. F\u00fcr den gegrillten Schweinebauch<br \/>\n  * Morgen 14:30 Tango-Datenbank Termin beim Kunden Datenmodell m\u00f6glichst grad im Gespr\u00e4ch mit ihm skizzieren, um Zeit zu sparen.<\/p>\n<p>13:30 Ich denke ernsthaft dr\u00fcber nach, einen Lebensmittel Pro-Und-Kontra Blog einzurichten. Pro und kontra, besser noch gut und b\u00f6se? Dies nach einem erneuten Reinfall beim Migros B\u00f6zingen in der Gem\u00fcseabteilung. Schon im Dezember oder Januar habe ich dort mal grunds\u00e4tzlich reklamiert, weil ein Niedergang bei der Qualit\u00e4t unverkennbar seinen Anfang nahm. Damals hatte mir der Filialleiter und ein zuf\u00e4llig anwesender Manager aus der Zentrale versichert, die Migros wolle nur einwandfreies Gem\u00fcse verkaufen. <\/p>\n<p>Pustekuchen.<\/p>\n<p>Immer wieder fiel mir auch danach auf, das kaputte angeschlagene eingedellte Fr\u00fcchte oder Gem\u00fcse in den Regalen lagen, vor allem auf die Orangen habe ich danach verzichtet, obwohl ja Saison meiner Lieblingssorte war, die mit dem Blut. Gestern dann Fenchelknollen zum halben Preis, den h\u00e4tte man nur noch fortwerfen d\u00fcrfen, der Strunk war mit braunem Schleim \u00fcberzogen, verfault. Wer so was kauft, ist nat\u00fcrlich selber bl\u00f6d. Aber wer so was nicht in den Abverkauf bringen kann solange es noch einigermassen in Ordnung ist, der ist einfach unf\u00e4hig. Vor allem wenn es sich h\u00e4uft.<\/p>\n<p>Heute einen Biosalat gekauft, halber Preis, wollte den f\u00fcr Sandwich verwenden. Kaum zu Hause, habe ich ihn ger\u00fcstet &#8211; sage und schreibe drei Viertel war dann Abfall, siehe Foto. Rechts der Abfall, das heisst, die Bl\u00e4tter waren alle schon von irgendwelchen Viechern befallen, braune Stellen, schwarze Stellen, L\u00f6cher mit schon angetrockneten Kanten, in der ungef\u00e4hr dritten oder vierten Schicht nach innen dann unverkennbare Schnittstellen, ebenfalls dunkel angetrocknet. Da hatte jemand vorher mal kaputte Stellen rausoperiert. Die F\u00e4ulnis aber, die ging dann wohl im Innern weiter. Der langen Rede kurzer Sinn: Den Salat habe ich emp\u00f6rt zur\u00fcckgebracht, dort werde ich eine Zeit lang keine Gem\u00fcse mehr kaufen, vielleicht h\u00e4lt ja jetzt der verantwortliche Leiter endlich mal die Augen offen; was seine offenkundig nur halbbatzig geschulten Gem\u00fcseeinr\u00e4umer und -\u00dcberwacher da zusammen wursteln, geht auf kein Salatblatt mehr. Ist es m\u00f6glich, dass die Gem\u00fcseabteilung zum Durchlauferhitzer f\u00fcr Lehrlinge im ersten Lehrjahr werden oder so was? Den Eindruck habe ich seit dem Weggang des langj\u00e4hrigen Gem\u00fcsers dieser Filiale. Schade drum. Gut f\u00fcr die Familie W\u00e4lti, bei deren Marktstand kaufe ich sowieso am Liebsten ein.<br \/>\n======Dienstag 20. Mai 2014======<\/p>\n<p>{{ :chickensoup.jpg?300|}}<\/p>\n<p>10:40 gestern ein Poulet geh\u00e4utet und entbeint, aus den Schenkeln &#8222;Chicken General Tso&#8220; und aus den Br\u00fcsten &#8222;Honey Sesame Chicken&#8220; gemacht, die H\u00e4ute und Knochen und \u00fcbriggebliebene Fleischfetzen im Dampfkochtopf mit etwas Zwiebel, Lauch und Salz aufgesetzt. Die Suppe ist schon mal wahnsinnig gut, war auch mehrere Stunden auf dem Feuer. Die Chicken sind vielversprechend, obwohl mir dann gegen Ende der Schnauf etwas ausging. Kurz: Mehr Sorgfalt auf das W\u00fcrzen verwenden, wie ich es auch ganz am Anfang meiner Hongkong Street Kitchen Karriere gemacht habe. Unterm Strich ergibt so ein Huhn also mindestens zwei Mahlzeiten f\u00fcr vier Personen, die Suppe kann man essen oder sich zusammennehmen und sie in W\u00fcrfeln tiefk\u00fchlen, man braucht ja immer wieder H\u00fchnersuppe zum Kochen.<\/p>\n<p>Nicht schlecht f\u00fcr ein Poulet f\u00fcr 15 Franken. War vom Bell, mit Auslauf, sagen sie. Werde aber n\u00e4chstes Mal wieder ein Poulet vom Markt kaufen, die sind nicht viel teurer, aber glaub sch\u00f6ner. Werde das ja sehen. Es ist das erste Mal, dass ich mein Essen vor dem Kochen seziere, habe gar nicht gewusst, dass so ein Poulet so viele dicke weisse Sehnen um die Knie haben kann. Waren aber offenbar essbar, habe wenigstens nichts gemerkt von denen im Essen.<\/p>\n<p>Essen sezieren ist sowieso eine gute Idee. Man muss nur mal Gordon Ramsay zuschauen, was der dabei alles entdeckt. Zuerst wenden, da kommt schon oft einiges zum Vorschein. Dann mit Messer und Gabel auseinander nehmen und rein schauen. Dann kosten. Wage mich fast nicht mehr in eine Beiz, wer weiss, was ich jetzt, mit gesch\u00e4rften Sinnen, alles finde.<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HQvLS17wpr0 General Tso<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hVSV8e_3Pso&#038;list=PLm0Q2Jy7oR7GjfVQ_rKkmW7PJ6hjiAdNm&#038;index=10 Sesame<\/p>\n<p>14:15 Zusammenfassung eines Poulet<br \/>\n  * Schenkel &#8211; General Tso sehr pikante Nuggets<br \/>\n  * Brust &#8211; Honey Sesame &#8211; s\u00fcsse Nuggets<br \/>\n  * Karkasse, Haut, Fleischfetzen &#8211; Suppe &#8211; ergab zum Schluss noch 0.4 Liter<br \/>\n  * Fleischfetzen aus Suppe und zwischen Knochen hervorpulen &#8211; ergibt noch einen Becher Fleischfetzen, ausgezeichnet f\u00fcr Fr\u00fchlingsrollen<\/p>\n<p>**Photo: &#8211;><br \/>\n**<br \/>\n{{ ::alles_aus_chicken.jpg?300|}}<\/p>\n<p>14:20 Gut war mein Telefon eingeschaltet und Akku aufgeladen: **Konzert am 6.6.2014 in Biel, bei Copains Sauvages.** Veranstalter mit Pfiff. Freue mich sehr.<\/p>\n<p>14:45 Alles im K\u00fchlschrank verstaut, der ist wieder mal voll. Werde von nun an keine Milch mehr kaufen, die braucht einfach zu viel Platz, f\u00fcr das Bitzeli wo ich sie brauche, nur grad am Morgen in den Kaffee. Vielleicht in Zukunft auch den Kaffee \u00e0 la Turc machen, Mehmets Frau hat mir &#8218;den besten&#8216; empfohlen, Caffe&#8216; Turca Princ Fantastic Aroma, kostet nur 2.50 beim t\u00fcrkischen H\u00e4ndler nebenan. Allerding, ein kurzer Check: Produktionsdatum 5.7.13, haltbar bis 5.7.14. Wie immer hat er offenbar alte Ware billig eingekauft. Kaffee ist aber tats\u00e4chlich gut, habe nur zwei L\u00f6ffel auf die Blechtasse genommen, in welcher man ihn erhitzt. Perfekt.<\/p>\n<p>======Dienstag 13. Mai 2014======<\/p>\n<p>11:50 dies wird k\u00fcnftig mein Rezept f\u00fcr hausgemachte Reisnudeln sein: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lAotK7tO4c4&#038;list=PLm0Q2Jy7oR7GjfVQ_rKkmW7PJ6hjiAdNm<\/p>\n<p>Zutaten: 2 X Reismehl, 1 X Tapioca Starch, 3 X Wasser, etwas \u00d6l, Salz<\/p>\n<p>12:10 Sehe erst nachdem ich angefangen habe, die muss ich steamen. Fr\u00fcher mal habe ich die hier gemacht, waren einfach herzustellen und sehr fein gebraten. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FbSLCfEiZHE<\/p>\n<p>14:50 nicht vergessen Do. 22.5. 15:00 Versicherung hat eventuell eine L\u00f6sung f\u00fcr mein Problem. Hausrat ist zu wertvoll, zu Neupreisen gerechnet. Gekauft alles g\u00fcnstig, billig, Occasion, Brockenhaus!<\/p>\n<p>15:00 anderer Termin, nicht zu vergessen: Morgen 15:00 bei diesem alternativen Kunden, der gerne bei der Hand genommen w\u00fcrde, allerdings zu &#8217;normalen Tarifen&#8216;, hat es etwa schon dreimal betont &#8211; seinen normalen Tarifen. Habe noch nicht gefragt, was er sich da vorstellt, werde wohl nur f\u00fcr zeitlich klar abgegrenztes Projekt einsteigen, falls.<\/p>\n<p>15:05 Nicht vergessen heute 18:00 Probe von &#8222;Armelle Scholl pr\u00e8sente Hotcha&#8217;s Pop Schuel&#8220;. Oder ist es morgen?<\/p>\n<p>15:10 ganz sicher morgen: Am Nachmittag Nachbars Hund h\u00fcten.<\/p>\n<p>16:30 Notiere: Reisnudeln waren wieder mal hervorragend. Standard f\u00fcr Einladungen? Muss unbedingt als n\u00e4chstes diese Reisrollen probieren, die man in ein Tuch streicht und d\u00e4mpft.<br \/>\n======Sonntag 11. Mai 2014======<br \/>\n{{ :ryanair.jpg|}}<br \/>\n08:50 K\u00fcrzlich Michael Moore \u00fcber Kapitalismus dozieren geh\u00f6rt, in einem seiner zahllosen Filme, die immer nach dem selben Muster gestrickt scheinen. Ihm selber geht es offensichtlich materiell fantastisch, das ist doch ein wenig irritierend. Dieses fettleibige Rumjetten, also ich weiss wirklich nicht, dieses mit Vorw\u00fcrfen um sich schmeissen, dieses populistische Aufr\u00fchren ohne Aussichten auf Erfolg f\u00fcr die Opfer der Gesellschaft, f\u00fcr welche er ja ohne Zweifel eintritt. Kurz, sein massives Ego steht ihm im Weg. Ich kann ihn nicht ernst nehmen. Und so nahm ich sein k\u00fcrzlich geh\u00f6rtes Statement auch nicht ernst, dass in den 50ern und 60ern eine amerikanische Familie noch von einem Einkommen leben konnte, was heute nicht mehr der Fall ist.<\/p>\n<p>Bis ich dann meine Eltern in den Zeugenstand rief, sozusagen. Sie sind als junges Paar kurz nach dem Krieg, welcher heute \u00fcbrigens vielen Sch\u00fclern nicht mehr bekannt ist, der Arbeit hinterher gezogen. Ich mache hier die Kriegsklammer auf und zu: Letzte Woche am See zwei Jugendliche geh\u00f6rt, sie reden \u00fcber eine Pr\u00fcfung, f\u00fcr die sie lernen. Sie fragen sich gegenseitig ab. Frage: Was waren die wichtigsten Gr\u00fcnde, die zur europ\u00e4ischen Vereinigung, EU und so, gef\u00fchrt haben. Puuhh &#8211; und so gibt die andere die Antwort vom L\u00f6sungsblatt: Die zwei Weltkriege blabla&#8230; die andere: Ouh nei, das kann ich mir nie merken.<\/p>\n<p>So, zur\u00fcck in der Handlung: eine Lieblingsgeschichte meiner Mutter handelt von ihrem ersten Poulet, das sie in Z\u00fcrich gekauft habe, da war sie wohl Zwanzig. So viele Franken hat das Poulet auch gekostet, also genauer gesagt, das Huhn, ein Suppenhuhn also. Aus der Metzgerei, Discount gabs ja damals noch nicht. Und wie sie es dann in der K\u00fcche verdorben hat, weil sie so etwas gar nicht kannte. Ich glaub, sie hat das ganze Huhn auf jeder Seite 10 Minuten gebraten oder so was, war nat\u00fcrlich steinhart, die Entt\u00e4uschung. Das Huhn war im Verh\u00e4ltnis so teuer wie heute ein Occasionsvelo.<\/p>\n<p>Diese Eltern habe ich also gefragt, ob das stimmt, die Geschichte mit dem einen Einkommen. Sie, die wie alle \u00e4lteren Herrschaften gerne die H\u00e4rte der alten Zeiten betonen, best\u00e4tigten mir wider Erwarten des Moores Geschw\u00e4tz &#8211; war also kein Geschw\u00e4tz, sorry.<\/p>\n<p>Und nun habe ich heute einen franz\u00f6sischen Dokumentarfilm gesehen, der dem Ursprung des Discount und seinen Auswirkungen in der heutigen Gesellschaft nachgeht. Erschlagend ist das.<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rcD-2-FGh6c<\/p>\n<p>Am Beispiel von Ryanair sieht man, welches die immensen sozialen Kosten der Discountfliegerei sind. Die Angestellten werden ausnahmslos auf allerschlimmste ausgebeutet, ich brauche solche Schlagworte nicht gerne, aber hier gibt es die Verh\u00e4ltnisse perfekt wider. Stewardessen, denen nur die Flugzeit bezahlt wird, die Arbeit vor- und nachher ist gratis zu leisten. Sie m\u00fcssen vorher eine Ausbildung f\u00fcr 3000 Euro bei einer externen Firma absolvieren, die aber auch Ryan geh\u00f6rt. Sie m\u00fcssen die Uniform selber bezahlen. Piloten werden in extra gegr\u00fcndete Gesellschaften in anderen L\u00e4ndern ausgelagert, um die Sozialkosten zu umgehen.<\/p>\n<p>Oder Aldi, die es irgendwie geschafft haben, ein einigermassen cooles Migros-Budget-Image zu kriegen, sind im Besitz der zwei Gr\u00fcnder, Br\u00fcder Albrecht, Milliard\u00e4re, reich wie Bill Gates. Diesen Reichtum haben sie sich geschaffen in einer Tieflohnbranche, man muss sich das mal vorstellen, diese Schere, diese himmelschreiende Absurdit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wir sehen, wie die Produktion f\u00fcr die paar wenigen Ketten, die uns alle mit G\u00fctern versorgen, L\u00e4nder wie Rum\u00e4nien kaputt machen. Hier im Nachbarshaus wurde vor ein paar Jahren eine Kontaktbar er\u00f6ffnet, offenbar von einem Rum\u00e4nenpaar, immer mal wieder kommen neue Frauen, Stil, Schminke, Habitus unverkennbar aus diesem globalen Einheitslook der grossen Modeketten \u00fcbernommen, aber es stimmt noch nicht so richtig zusammen wie bei denen, die damit aufgewachsen sind, die schon immer im Discountparadies Schweiz leben. Es hat etwas angestrengtes, neureiches. Typisches Merkmal: Diese d\u00fcnnen Zigaretten, perfektes Symbol der Verschwendung, des Lebens im \u00dcberfluss. Es hat etwas trauriges. Ganz am Anfang konnte man die Verwandlung noch gut beobachten, die Frauen verkehrten zum Teil tags\u00fcber auch bei Mehmet dr\u00fcben. Sie hatten etwas rustikales an sich, und von Monat zu Monat wurde die Verwandlung sichtbarer, zuerst wurden die N\u00e4gel mit farbigem Plastik \u00fcberklebt, die Legins wichen Designerjeanskopien &#8211; heute w\u00e4ren diese Legins glaub wieder der letzte Schrei, oder? Kurz, wenn man im Film dieses Land sieht mit arbeitssuchenden M\u00e4nnern an den Bahnh\u00f6fen, dann versteht man auch besser den Weg dieser Frauen. Sie sind die Generation, die hierher kommen, um ihren k\u00fcnftigen Kindern ein besseres Leben zu bieten, wie es vor ihnen die Russinnen oder Ukrainerinnen waren. Ich habe hier einen Kleingewerbler vor Augen, der Bauer schlechthin, \u00e4ltlich, leicht schwammig, mit seiner jungen sch\u00f6nen Frau, die dann in Nullkommanichts eine Tochter auf die Welt stellen konnte, man merkt ihr einfach an, sie erwartet f\u00fcr sich selber nichts, sondern sie sieht sich als Br\u00fccke f\u00fcr diese Tochter in die reiche Welt des Westens. Diesen Kleingewerbler gibt es, ist keine Erfindung von mir und sicher auch eine Art Normalfall jenes Schweizer Mannes, der den einheimischen Frauen nicht gewachsen ist.<\/p>\n<p>Im Film sieht man sehr gut, wie Ausbeuter und Ausgebeutete miteinander verquickt sind, oder wie ich heute in einem Kommentar beim Freitag lesen konnte, &#8222;niemand ist schuld am Kapitalismus&#8220;. Wenn die Aldi-Verk\u00e4uferin \u00fcber die Zerst\u00f6rung durch Discounter klagt, mit ihren Plastikn\u00e4geln in ihrer Plastikwohnung unter ihren Plastikfrisur, was soll man dann wohl denken \u00fcber ihr Einkaufsverhalten? Wer ist hier ohne Schuld? Wer denkt bei seinen Eink\u00e4ufen und Reisen an die Infrastruktur, die dadurch kaputt geht? Wer billigfliegt nicht, discountet nicht? Wenn der Ryansche Zynismus so erfolgreich ist, der die Ausbeutung sogar noch in der Werbung durch Zurschaustellung seiner Hostessen in Unterw\u00e4sche richtiggehend zelebriert, wie soll man dann noch am echten Volkswillen zweifeln? Eine Spirale ohne Ende.<br \/>\n=======Donnerstag 8. Mai 2014======<\/p>\n<p>09:00 Gordon Ramsay hatte wieder mal Kitchen Nightmares, habe also wieder ein paar Episoden geschaut. Das Restaurant in New York, das mit den Fliegen \u00fcberall, hat mich zum hinterher googeln gebracht. Habe dabei einen Blog gefunden, der sich nur mit der Serie befasst. http:\/\/kitchennightmares-kitchennightmare.blogspot.ch\/2011\/05\/us-season-1-episode-2-dillons-purnima.html<\/p>\n<p>Und noch ein Beitrag, der dar\u00fcber sinniert, ob es im Interesse der Besitzer ist, wenn sie dort mitmachen. <del>http:\/\/www.delish.com\/cooking-shows\/cooking-blogs\/gordon-ramsay-kitchen-nightmares\/signing-up-for-kitchen-nightmaress<br \/>\n<\/del> (hier neu alles, runterscrollen: http:\/\/www.delish.com\/cooking-shows\/cooking-blogs\/gordon-ramsay-kitchen-nightmares\/)  <del>habe ich das getr\u00e4umt? Link funktioniert nicht, in History finde ich es nicht, spinnts mir? Mag jetzt aber nicht mehr suchen. Lese ich halt hier weiter, ein<\/del> \u00dcberblick \u00fcber alle Staffeln US. https:\/\/sites.google.com\/site\/ramsayskitchennightmares\/<\/p>\n<p>09:15 hier ein Blog, der die erste Staffel von Ramsays Kitchen Nightmare US im \u00dcberblick zeigt und vor allem \u00fcberpr\u00fcft, was aus den Restaurants geworden ist. Sieben von zehn haben geschlossen. Darunter der absolut widerliche Peter, 250 Pfund Narzissmus in Armani und Mercedes, das muss man einfach gesehen haben, ein wandelnder Witz, f\u00fchlt sich als der grosse Mafioso, inklusive Pr\u00fcgelei im Stile von &#8222;haltet mich zur\u00fcck, sonst geschieht ein Ungl\u00fcck&#8220; &#8211; und zwei Wichte klammern sich an den Muskelprotz, der diese mit zwei Bewegungen, einmal links, einmal rechts, absch\u00fctteln k\u00f6nnte &#8211; und der Geldeintreiber zieht sich zur\u00fcck. Hahaha. Da kommen nachtschwarze Gedanken auf, man m\u00f6chte dem Unsympath die klassischen Betonschuhe der Mafia g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>http:\/\/voices.yahoo.com\/the-restaurants-kitchen-nightmares-they-still-8654411.html<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/redirect?q=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fplaylist%3Flist%3DPL9JdI99rF8IJjkXtvm0rQRqRz2teOq_89&#038;redir_token=uk1L7yhB1EXjugc38G5YvOXhJJR8MTM5OTYyMDUxNkAxMzk5NTM0MTE2<\/p>\n<p>09:25 Mein Horizont wird erweitert bis an den Rand und kippt wohl bald \u00fcber die Kante &#8211; hier gibt es einen Mafia Watch Blog, der sich mit Peter besch\u00e4ftigt, er sei tats\u00e4chlich Gangster, aber aus der Mafiafamilie ausgestossen. Hahaha &#8211; ist das v\u00e9ro oder trovato? Habe es noch nicht gelesen. http:\/\/www.cosanostranews.com\/2011\/08\/from-mobster-to-brokester-that-babylon.html<\/p>\n<p>09:55 kann es sein, dass Links pl\u00f6tzlich nicht mehr gehen? Der Signing-Up Link geht nicht mehr. Sp\u00e4ter dann nochmals pr\u00fcfen. Jetzt aber muss ich den hier behalten, eine stetige Berichterstattung \u00fcber eine der US-Staffeln, darunter sind auch die ber\u00fcchtigten Amy &#038; Peter. http:\/\/eater.com\/tags\/kitchen-nightmares<\/p>\n<p>11:50 Dieser Gordon Ramsay beeinflusst mich schon sehr. Jetzt schaue ich vor allem meine K\u00fcche mit seinen Augen an. Das sollte niemand tun, ich schw\u00f6r&#8217;s. Ich auf jeden Fall bin jetzt lange vor den Frischhalte- und Trennfolien der Migros gestanden, das sieht eigentlich alles gleich aus, aber auf den teuersten steht &#8222;Profi&#8220; &#8211; mangels konkreter Angaben musste ich mich auf das verlassen, habe die gekauft. Aber noch mehr sch\u00e4me ich mich f\u00fcr meine K\u00fchlschrank-Aktion von grad vorhin: Verfallene Rahm, mit Verfallsdatumsrabatt eingekauft, da ich in meiner K\u00fcche eigentlich sowieso keinen Rahm brauche, warum bloss habe ich die gekauft, Schn\u00e4ppchenj\u00e4ger? Weg damit. Die F\u00e4cher vorsichtshalber gereinigt. Wegen Ungeziefer. Der hat mich schon be\u00e4ngstigt mit seinen Aufr\u00e4umaktionen. &#8222;This is all contaminated!&#8220;<\/p>\n<p>12:35 Gordon Ramsay: &#8222;What the f* is this here?&#8220; (er steht vor dem offenen K\u00fchlschrank und hat irgend etwas in der Hand &#8222;This is rotten. There is foam here.&#8220; Oder so \u00e4hnlich, aus dem Ged\u00e4chtnis). Tim, der Chefkoch &#8222;hum &#8211; this goes in the bin&#8220; &#8211; worauf es scheinbar seit Tagen wartet, im K\u00fchlschrank, bei den anderen Lebensmitteln. Ich bin auch so: Ich weiss, ich werde es wohl nie essen, es ist schon halb nicht mehr so gut zw\u00e4g, aber ich warte lieber, dass der F\u00e4ulnisprozess mir den Entscheid erleichtert. Schweren Herzens lasse ich die halbe Salami, die ich noch von der letzten Weihnachtsaktion der Migros hier habe, gehen.<\/p>\n<p>20:40 &#8230;.und schw\u00f6re mir, nie mehr eine zu kaufen&#8230;&#8230; Noch ein paar andere Sachen habe ich heute aus dem K\u00fchlschrank entsorgt, darunter auch das grosse Paket Fischabschnitte mit Gem\u00fcse, aus Portugal, nebenan im t\u00fcrkischen Supermarkt gekauft. Er hat dort leider ein Problem, frisches Gem\u00fcse anzubieten, kaufe dort fast nie mehr ein, nur noch problemlose Ware wie Teegl\u00e4ser. Item. Das Fischpaket war am 2. Mai abgelaufen, was ich schon gesehen habe. Aber kurz vorher hatte ich einen franz\u00f6sischen Dokufilm gesehen, wo L\u00e4den vorgestellt wurden, die nur abgelaufene Ware verkaufen, mit rund 40% Rabatt. In der EU ist das innerhalb bestimmter Fristen zul\u00e4ssig, es wird auf ein zweites Datum, das &#8222;Konsumieren vor&#8220;, abgestellt. Beim Fisch: Noch 18 Monate, wenn im K\u00fchlhaus. 3 Monate, wenn im Gefrierfach bei -12 Grad. Im K\u00fchlschrank noch eine Woche, das w\u00e4re dann schon fast abgelaufen gewesen. Ein wenig unwohl wurde mir an der Kasse, aber er hat K\u00fchltruhe, nicht -Schrank. Kam ich also stolz mit meinem Paket f\u00fcr 4.95 zu Mehmet r\u00fcber, und dort wurde mir gesagt, Spinnsch? Der hat seine K\u00fchltruhe bei minus 11 Grad! Sagt einer, l\u00fcftet sein T-Shirt, zeigt einen total zerfetzten Bauch, ich weiss dass er ein schweres Magenproblem hat und deshalb IV bezieht, &#8222;wotsch ds glyche wien ig?&#8220; Ich habe \u00fcber die Angabe auf dem Etikett geschwiegen, die h\u00e4tten mir die Fische abgenommen und weggeworfen, wie Gordon Ramsay! Habe sie dann zu Hause auftauen lassen und heute morgen verunsichert weggeschmissen. F\u00e4llt mir extrem schwer, Lebewesen unverdaut zu entsorgen, beim Hinschreiben jetzt finde ich es noch schlimmer als beim dran Denken. Aber es war mir eine Lektion. Nicht die erste, dummerweise.<\/p>\n<p>22:20 Ist nat\u00fcrlich irgendwie verr\u00fcckt, wenn ich auf der Suche nach Lee Morgan Classic Albums Vol. 2 (das m\u00fcsste es doch geben?) auf eine vergessene Schublade stosse, dort sind genau die Miles CD drin die ich vor einem Monat schmerzlich vermisst. Ich hatte schon den Verdacht, meine Erinnerung tr\u00fcge, ich h\u00e4tte die gar nie besessen. Ha! Und schon &#8222;Four And More&#8220; eingeschoben. Mit George Coleman. Bei dem habe ich mal einen Workshop besucht! IN NEW YORK! Ein hier ber\u00fcchtigter Konzertveranstalter, kein Musikgeh\u00f6r, aber immer f\u00fcr eine Nase gut, er w\u00fcrde jetzt hinter meinen Namen in Klammer (Miles Davis) hinzuf\u00fcgen. Nein. (Miles Davis, New York).<\/p>\n<p>22:30 Coleman t\u00f6nt noch nach Coltrane, schon etwas nach Sam Rivers und zwischendurch wie sp\u00e4ter Joe Henderson. Er blieb ja ein Intermezzo.<\/p>\n<p>======Mittwoch 7. Mai 2014======<\/p>\n<p>08:08 Wieder mal auf Gordon Ramsay gestossen, der irgendwie luziferische 3-Sterne-Koch hilft angeschlagenen Speisegastst\u00e4tten aus der Krise und macht daraus eine Unterhaltungssendung. Ramsay wird ja gerne angefeindet, bei einem Jahresumsatz von ich glaub&#8216; 450 Millionen unvermeidlich. Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen. Es sagt aber auch viel \u00fcber den Zustand der Beizen aus. Die Sendung hat ein festes Muster: Eine Beiz macht Verluste und weiss nicht, wie sie in die Gewinnzone kommen kann. Besitzer und K\u00fcchenchef finden ihr Essen gut bis grossartig, einmalig, speziell, originell. Die Kunden sind anderer Meinung, offenbar aber wird diese Meinung nicht geh\u00f6rt. Die Karte ist zu umfangreich, um all die Gerichte gut und zeitgerecht zu kochen. Deshalb wird geschummelt. Typisch etwa das indische Curryrestaurant, dessen Gerichte einen riesigen Tisch bedecken, aber nur auf drei Saucen beruht. Beim Blindtest konnte das Personal die Gerichte, das teuerste vom billigsten nicht unterscheiden. Alles schmeckt gleich. <\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9I4ZgQrH3Go<\/p>\n<p>Daf\u00fcr aber wird ein grosses Gewese um Gimmicks gemacht, leere Rituale, grausliche Dekos, der hinterletzte Rockergrillbrater streut einen Rand aus trockenen Peterli oder farbigen Saucenspritzern um den Teller. <\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TefHPtBx2BM<\/p>\n<p>Ein paar Beizen hat die Sendung kaputt gemacht, das Bonaparte&#8217;s war einen Monat nach Ausstrahlung der ersten Folge der ersten Staffel von Kitchen Nightmares am Ende. Kein Wunder, wenn man sich die Sendung anschaut: eine widerw\u00e4rtig schmutzige K\u00fcche, verdorbenes Essen wird mit grosser Geste serviert (Ramsay kotzt im Hof verdorbene Muscheln vom Amuse-Gueule). In einer biographischen Sendung The Truth About Gordon Ramsay beschwert sich die Inhaberin, sie sei reingelegt, vorgef\u00fchrt und ruiniert worden. Man muss sich das mal vorstellen, die war ganz stolz darauf, dass ihr Restaurant in dieser neuen Sendung des weltber\u00fchmten Kochs vorkommt, zur Ausstrahlung hatte sie offenbar G\u00e4ste ins Restaurant geholt &#8211; und dann sehen sich alle gemeinsam diese Sendung an, am Schluss herrscht Grabesruhe, betretenes Schweigen an den Tischen. <\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zsW3bPs8R4s<\/p>\n<p>{{::samy.jpg |}}<\/p>\n<p>Die USA-Version der Sendung setzte einen grandiosen Schlusspunkt einer Staffel, man muss nur mal Amy&#8217;s Bakery Company googeln. Amy und Samy kommen als das definitive Horrorpaar r\u00fcber, die jede Kritik mit einem Wortschwall und Lokalverbot beantworten. Nach einer negativen Kritik auf einer Bewertungsseite lief Amy Amok, warf mit Schl\u00f6terligen online um sich, was logischerweise nicht viel n\u00fctzte, ganz im Gegenteil. Und so dachte Amy, wir bewerben uns f\u00fcr Ramsays Sendung, der wird den Leuten in unserer Stadt schon beibringen, dass unser Essen sehr gut ist und zu keiner Kritik Anlass gibt; sie wollte einen Persilschein, die Best\u00e4tigung, dass Kritiker ihres Essens einfach absolut Null Ahnung haben, wie die Sachen schmecken m\u00fcssen, die sie bestellen. Unglaublich &#8211; das Restaurant ist immer noch aktiv. Eine Geldw\u00e4scherei?<\/p>\n<p>Gordon Ramsay gibt es auf: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=c6V6Qe4JBco<\/p>\n<p>Gordon Ramsay legt nach: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=99UpXw7qTMg<\/p>\n<p>Die zwei Spinner machen sogar den Talkshow-Host Dr. Phil sprachlos, man muss sich mal den Schluss anschauen, wo Amy fragt, ob sie denn ihr Telefon ausst\u00f6pseln soll, um den Stalkeranrufen zu entgehen, die sie beide jeweils zuverl\u00e4ssig mit einer ausgiebigen Schimpfkanonade beantworten, statt einfach aufzulegen. Jenseits. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wrbb43-Qzsg<\/p>\n<p>08:50 nachdem man ein paar dieser Sendungen gesehen hat, ist man vom Ausw\u00e4rtsessen ziemlich ern\u00fcchtert, wenn nicht gar geheilt. Es gibt aber auch das Selbstvertrauen, ein aus der Friteuse kommendes Gordon Bleu entr\u00fcstet zur\u00fcckzuweisen. Diese K\u00f6che sind einfach faule Hunde. Oder auf dem falschen Ross. Zu hoch. Und gleichzeitig zu klein. Ein Horror. Vor allem f\u00fcr mich, der ja jetzt erst grad die Einfachheit einer guten K\u00fcche entdeckt.<\/p>\n<p>09:00 Ich komme zur \u00dcberzeugung, dass diese Chefs meinen, sie seien Kochgenies, weil sie alle die Teller nicht &#8217;sch\u00f6pfen&#8216;, das Essen nicht einfach in die Teller f\u00fcllen, sondern immer mit beiden H\u00e4nden sorgf\u00e4ltig auf dem Porzellan drapieren und dann m\u00f6glicherweise eben noch dekorieren &#8211; die Geste z\u00e4hlt mehr als das Schmecken. Ich finde das einfach widerlich und total krank. Krank, weil ich Spuren dieser Mode schon hier in Quartierbeizen finde, so man denn \u00fcberhaupt in die K\u00fcche blicken kann.<\/p>\n<p>09:06 wir wollen bei dieser Gelegenheit den ber\u00fchmten Soup Nazi bei Seinfeld nicht vergessen. Kann es sein, dass Samy den kopiert? Schliesslich hat der Soup Nazi viele Fans. http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uVqBzP0xdKk<\/p>\n<p>Und die Celebrity Watchers, die jetzt die Freak Show bei Amy und Samy besuchen, verhalten sich im \u00dcbrigen genau gleich wie die Seinfelds beim Soup Nazi. Ja keinen Anlass f\u00fcr Samy liefern, ein Lokalverbot auszusprechen. Ja nicht den Anschein erwecken, man sei auch einer von diesen Internetschmierern. Ja keine Kritik am Essen \u00e4ussern. Ja nicht in den Verdacht geraten, man kenne die Sendung oder die Kritiken im Internet. Ja nicht laut reden, geschweige denn laut lachen. Samy k\u00f6nnte das in den falschen Hals kriegen.<\/p>\n<p>Doch, ich denke, die k\u00f6nnten eine Restaurantkette er\u00f6ffnen, die Leute kommen wegem Gruselfaktor. Ich w\u00fcrde auch hingehen.<\/p>\n<p>09:30 ich kann nicht aufh\u00f6ren, jetzt schaue ich grad einem geschw\u00e4tzigen Koch in einem vegetarischen Restaurant in Paris zu, wie er in aufreizender Langsamkeit seinen ersten Salat des Tages belegt, die Kunden warten, 20 Minuten sind schon vergangen, er ist noch nicht fertig, der Service bittet auf den Knien. Wow. http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uVqBzP0xdKk<\/p>\n<p>19:15 heute habe ich Dumplings mit Reismehl und Tapioca Starch gemacht. Wird definitiv spr\u00f6der, der Teig, und ist dadurch auch schwerer zu bef\u00fcllen. Durch das D\u00e4mpfen dann wird er aber so richtig dicht, f\u00fchlt sich irgendwie schwerf\u00e4llig an, ist auf jeden Fall nicht schleimig wie ich es gern h\u00e4tte. Eher wie eine Art Ravioli. Oder Maultaschen, das trifft es noch am ehesten. Als Reste gebraten war das bei einem fr\u00fcheren Versuch noch ganz fein, aber zeigen darf man das niemandem, sieht schon amateurhaft aus.<\/p>\n<p>======Montag 5. Mai 2014======<\/p>\n<p>{{:reishaus.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>07:50 Ich sp\u00fcre meine Zungenspitze wieder. Habe um 7 Uhr ein St\u00fcck vom Sechuanpfeffer probiert, welchen ich am Wochenende in der hintersten Pampa der Schweiz gefunden habe, in Heerbrugg, im Reishaus, grad hinterm Bahnhof. Sechuanpfeffer ohne den bitteren schwarzen Samen, nur die Schale, wie es sein muss. 6 Franken f\u00fcr 250 Gramm &#8211; ich habe gleich ein Pfund gekauft, voll euphorisch. Hier in Biel gibt es den nur beim fahrenden Gew\u00fcrzh\u00e4ndler auf dem Markt, alle 2 Monate, 100 Gramm 9 Franken, das w\u00fcrde ich ja als Infrastrukturabgabe bezahlen, aber die Qualit\u00e4t ist eindeutig tiefer, die Samen sind zu drei Vierteln noch drin, m\u00fcssen von Hand rausgepuhlt werden.<\/p>\n<p>Dort habe ich auch den famosen &#8222;Wheat Starch&#8220; gefunden, der in so vielen Dumpling-Rezepten verwendet wird &#8211; nun werde ich auch sehen, ob das einfach normales Weizenmehl ist oder doch eine spezielle Verarbeitung. Trotz Internetrecherchen sehe ich da n\u00e4mlich \u00fcberhaupt nicht klar. Es war das letzte Paket, falls es sich als unverzichtbar erweist, werde ich halt jeweils dort bestellen m\u00fcssen, das Inhaberpaar ist wirklich sehr nett und interessiert am Umsatz. Habe dort auch noch einen Flammenwerfer gekauft, einflammiger Gaskocher Made In China, mit speziell grosser Flamme.<\/p>\n<p>Habe vom Nachbarn einen Link erhalten zu noch besseren, noch st\u00e4rkeren, noch sichereren Gaskochern, vielleicht bestelle ich so ein Spitzenmodell mit einer 10KW-Flamme (meiner hat 4KW). http:\/\/www.brauundrauchshop.ch\/categories-18-0\/gasbrenner\/?ica=1<\/p>\n<p>reishaus@econophone.ch<\/p>\n<p>08:05 Kann fast nicht aufh\u00f6ren mit Lesen. Bei Ken Levine die letzten zwei Seiten seines Blogs nachtr\u00e4glich gelesen, dort auf das Buch des Fernsehserienschauspielers Fred Stoller gestossen und sofort per Kindle eingekauft. Ein Bericht aus einer anderen Welt, voller Selbstironie und schw\u00e4rzlichem Humor. Ein wenig wie &#8222;Extras&#8220;, die Serie mit Ricky Gervais. Habe dann auch noch sein zweites Buch schon mal eingekauft, wo er \u00fcber seine Zeit bei Seinfeld berichtet. Solche B\u00fccher sind einfach viel zu selten.<\/p>\n<p><iframe title=\"Maybe We&#039;ll Have You Back: The Life of a Perennial TV Guest Star\" type=\"text\/html\" width=\"500\" height=\"550\" frameborder=\"0\" allowfullscreen style=\"max-width:100%\" src=\"https:\/\/read.amazon.com\/kp\/card?preview=inline&#038;linkCode=kpd&#038;ref_=k4w_oembed_uyYnJSjgKveBgB&#038;asin=B00C4XQ7NU&#038;tag=kpembed-20\"><\/iframe><\/p>\n<p><iframe title=\"My Seinfeld Year (Kindle Single)\" type=\"text\/html\" width=\"500\" height=\"550\" frameborder=\"0\" allowfullscreen style=\"max-width:100%\" src=\"https:\/\/read.amazon.com\/kp\/card?preview=inline&#038;linkCode=kpd&#038;ref_=k4w_oembed_9ashJ8muVZge4n&#038;asin=B006Z499M0&#038;tag=kpembed-20\"><\/iframe><\/p>\n<p>08:30 ist mir grad eingefallen, dass ich gestern Nacht &#8222;Dans ton lit&#8220; am Radio Romande geh\u00f6rt habe, war sehr konsterniert, dass da mitten in einer Kochsendung ein Song l\u00e4uft, der mich aufmerken l\u00e4sst, ich vermute Simon Gerber und erwarte die Abmoderation. Null. Da fragt man sich schon, was hat man als Musiker vom Airplay, wenn es quasi anonym passiert. Musste im &#8222;C&#8217;\u00e9tait quel disque&#8220; nachschauen. <\/p>\n<p>[[http:\/\/www.rts.ch\/la-1ere\/quel-titre\/|{{ :simongerber.jpg |}}]]<\/p>\n<p>09:30 kann es mir nicht verklemmen, muss den neuen Sechuan Pfeffer schon ein bisschen verarbeiten, mache mal einen grossen Gutsch Pepper Corn Oil, wie man es in Youtube finden kann: Sonnenblumen\u00f6l (ja nicht bio, wird bitter!), 10 Minuten die vorher &#8222;angebratenen&#8220; K\u00f6rner mitkochen, abseihen, aufbewahren. Da ich nun ein ganzes Pfund davon habe, muss ich das da dann noch nachlesen: http:\/\/online.wsj.com\/news\/articles\/SB10001424127887324582804578346982867176960<\/p>\n<p>{{ :mehl.jpg|}}<\/p>\n<p>09:45 vergleiche mal die verschiedenen Mehle, reibe sie zwischen zwei Fingern, um die Spr\u00f6digkeit zu beurteilen. Dieses Wheat Starch ist nicht unser normales Weizenmehl, soviel steht schon fest. Spr\u00f6digkeitsrangliste absteigend:<br \/>\n  &#8211; Maizena<br \/>\n  &#8211; Tapiokamehl<br \/>\n  &#8211; Wheat Starch<br \/>\n  &#8211; Reismehl<br \/>\n  &#8211; Weizenmehl Schweiz<\/p>\n<p>Hier ist ein Lieferant, aber wohl nur f\u00fcr L\u00e4den? http:\/\/www.stutzer.ch\/<\/p>\n<p>09:35 ist wieder bitter geworden, das \u00d6l. Was mache ich falsch? Immerhin ist der bet\u00e4ubende Effekt deutlich und doch dezent zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>14:00 da ich nun alles f\u00fcr eine private Dumplingsproduktion beisammen habe, muss ich mich ums Aufbewahren k\u00fcmmern, kann ja nicht immer alles aufessen und kleine Mengen lassen sich auch nicht effizient herstellen. Hier wird gezeigt, wie das geht: http:\/\/www.mijorecipes.com\/crispy-chinese-dumplings-recipes-chinese-recipes\/. Der Trick ist: Man muss die Teigtaschen separat einfrieren bis sie hart sind und erst dann in Beutel abf\u00fcllen, damit sie nicht zusammen kleben.<\/p>\n<p>21:10 dieses Rezept f\u00fcr Dumplings scheint sehr gut zu funktionieren, wenn man das selbe Mehl nimmt wie die K\u00f6chin. Allerdings darf man nicht vergessen, dass alle anderen immer so viel Gewicht auf das R\u00fchren nur in einer Richtung gelegt haben. \u00dcbertrieben? https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=818NG-34q8c<\/p>\n<p>{{:dumplings_fastschongut.jpg?500 |}}<\/p>\n<p>22:20 so fertig gegessen, das Kochen ging wohl 40 Minuten (die F\u00fcllung hatte ich allerdings schon im K\u00fchlschrank). Den Teig habe ich nach dem Rezept gemacht, allerdings als Mass den Messl\u00f6ffel der Kaffeemaschine verwendet. Wasser hat es mehr gebraucht als angegeben. Der Teig war ziemlich elastisch, aber doch nicht so, dass er d\u00fcnn gewalzt werden darf. Soll er auch nicht, er ist recht fein, wenn auch noch nicht grossartig. Vielleicht n\u00e4chstes Mal eine kleine Prise Zucker dazu. Die Fr\u00fchlingsrollen sind noch aus dem K\u00fchlschrank, die hatte ich dort eine gute Woche lang vergessen, darum sind sie zu schnell zu fest gebr\u00e4unt. Deren Teig kam aus dem Tiefk\u00fchler beim Dong Nam, 50 Bl\u00e4tter, die man problemlos nach und nach aufbrauchen kann: den Klotz rausnehmen, tauen lassen, n\u00f6tige Bl\u00e4tter abheben, der Rest kann tats\u00e4chlich wieder eingefroren werden.<\/p>\n<p>Nochmals das Verh\u00e4ltnis f\u00fcr den Teig: 4xWheat Starch, 1XTapiocamehl, Prise Salz, kochendes Wasser, wenig \u00d6l.<\/p>\n<p>22:30 und nun wieder zur\u00fcck zu Seinfeld.<br \/>\n  * The Soup Nazi https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uVqBzP0xdKk<br \/>\n  * interessante Diskussion, Ricky Gervais ist halt einfach ein Schleimer. Schon nur seine Reaktion auf den Schwulenwitz: zuerst ablehnen, schwach finden, runter machen, dann ihn aber noch x-mal bringen, unter forciertem Lachen. Chris Rock findet die ganze Diskussion glaubs nicht so wahnsinnig gut. Aber es hat dann eine Menge Links zu Auftritten https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sAxoRh06XM4<\/p>\n<p>======Sonntag 4. Mai 2014======<\/p>\n<p>12:30 Ich kann das nur st\u00fcckweise lesen, das meiste ist einfach allzu bl\u00f6d &#8211; wenn der kleine Maxli National\u00f6konomie doziert, dann geht der kleine Moritz in Deckung. http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Nicht-nur-die-Zugfahrer-zahlen-mehr-\/story\/24408507#mostPopularComment<\/p>\n<p>15:50 Tiefer als hoch auf dem gelben Wagen tun sies manchmal nicht: &#8220;Ich bin \u00fcberzeugt, ein Goethe, der echte GEDANKEN mitzuteilen h\u00e4tte, w\u00fcrde heute Twitter meiden. Als v\u00f6llig ungeeignetes Medium.&#8220; Studienrat. Faz. http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/poebeleien-auf-twitter-fehlender-respekt-12921488-p2.html<\/p>\n<p>======Samstag 3. Mai 2014======<\/p>\n<p>09:25 historischer Tag: Ich sitze im Zug in die Ostschweiz, und zum ersten Mal seit vielen Jahren habe ich kein Velo dabei. Mein Jahresabonnement f\u00fcr die Fahrradmitnahme l\u00e4uft am 24. Mai aus. In letzter Zeit habe ich mich zunehmend genervt \u00fcber die Preispolitik der SBB, welche zus\u00e4tzlich zu den j\u00e4hrlich 220 Franken ungeniert einen F\u00fcnfliber f\u00fcr jede Platzreservation heuscht. Die Platzreservationen sind wohlgemerkt obligatorisch in den Intercity-Z\u00fcgen, es ist zum Teil gar nicht mehr m\u00f6glich, einen reservationsbefreiten Zug zu finden. Das Toupet dabei dann noch: Die Reservation gilt pro Zug, wenn man also umsteigen muss, ist wieder ein Schn\u00e4gg f\u00e4llig. Das ist keine Preispolitik mehr, das ist eine Abschreckungspolitik, und es wird Jahr f\u00fcr Jahr schlimmer. Also werde ich vorderhand auf die Jahreskarte verzichten, das Velo nur noch mitnehmen wo es mir wirklich was bringt und es halt in den Transbag stecken, den ich ja mal gekauft habe, zus\u00e4tzlich zur Velokarte, um der Reservationspflicht zu entgehen.<\/p>\n<p>Nun werde ich das Velo also k\u00fcnftig gratis mitnehmen. Muss es halt immer einpacken. Da verstehen die Kond\u00fckt\u00f6re gar keinen Spass. Spare ich runde 300 Franken pro Jahr. Doofe SBB.<\/p>\n<p>09:35 obigen Text auf meinem Blog www.veloverlad.ch tel quel ver\u00f6ffentlicht. Bloggen macht irgendwie weniger Spass als das hier, weil einerseits ist es explizit f\u00fcr eine \u00d6ffentlichkeit bestimmt, andererseits merkt man aber von dieser \u00d6ffentlichkeit gar nix mehr. Die meisten Blogs sind ja weggestorben eingeschlafen oder auch mangels Themen eingestellt &#8211; irgend wann hat halt jeder das alles gesagt, was er schon lange sagen wollte. Ist ein wenig wie die erste LP einer Band.<\/p>\n<p>Was mir aber stinkt, ist das Ver\u00f6ffentlichen ins Leere hinaus. Hier kann man mitlesen, es ist aber vor allem f\u00fcr mich, was ich schreibe. Wenigstens zum Teil. \u00dcber Musik, B\u00fccher und so, da erhoffe ich mir schon Leser. Was aber das Kochen angeht, das ist grunds\u00e4tzlich f\u00fcr mich, muss ja die Sachen irgendwo notieren.<\/p>\n<p>10:50 http:\/\/www.wg-gesucht.de\/wg-zimmer-in-Berlin-gesucht.4409945.html bringt die Leute zuverl\u00e4ssig auf die Palme, jene, f\u00fcr die Berlin die faulste Jugend der Welt beherbergt (Jugend in Berlin heisst: zwischen 18 und 40). Dabei ist es doch ein offenkundiger Fake, Satire auf selber intolerante Toleranzeinforderer. Hier einzelne Stellen rauszunehmen w\u00e4re sinnlos, es ist in jedem Absatz mindestens ein Leckerbissen versteckt. Ganz k\u00f6stlich, sehr gut gelungen. Doch, einer muss hier sein: <\/p>\n<p>&#8220;Ich biete im Gegenzug f\u00fcr ein Zimmer (20-30qm) Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespr\u00e4che an (auch therapeutisch). Geld ist ein Hebel des St\u00e4rkeren, womit ich mich nicht identifizieren kann. Da ich andere Haltungen aber respektiere, w\u00fcrde ich mich anteilig an WLAN und Strom beteiligen (auch wenn das zum Grundbedarf des Menschen geh\u00f6rt und damit unentgeltlich zur Verf\u00fcgung gestellt werden MUSS.) &#8220;<br \/>\n======Freitag 2. Mai 2014======<\/p>\n<p>06:15 [[http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/rueckblick-auf-die-zukunft-swr-berichtet-vorab-wie-live-sendung-war\/#comment-1053037|Kommentarlink]] &#8211; per Zufall durch diesen Kommentar erfahren, es herrscht Krise beim Freitag. Der Freitag, wo unser fr\u00fcherer Bieler Kollege Michael Angele, Chefredakteur des Angeldust, lange als Dr. Michael Angele figurierte, Chef des Kulturteils. Chef ist er immer noch, aber den Doktor l\u00e4sst er unterdessen weg. Gef\u00e4hrlich, dieser Verzicht, in diesen Zeiten, wo Doktortitel reihum aberkannt werden. Hahaha &#8211; nein, Angele hat sicher nicht abgeschrieben.<\/p>\n<p>Da hat also jemand einen Offenen Brief an den Herausgeber Rudolf Augstein im Freitag selber geschrieben, wo sie beklagt, dass ein kritischer Blogbeitrag dort einfach so gel\u00f6scht worden sei. So weit mal nichts besonderes, da kann sich der Freitag immer auf seine Verantwortung, auf Presserecht, auf drohende Klagen berufen. Dass der Freitag sich nicht durch Blogger Prozesse einhandeln kann oder will, kann man nachvollziehen.<\/p>\n<p>Nun hat aber der Freitag den Offenen Brief, der eben auch als Blogbeitrag erschienen ist, unverz\u00fcglich nach Erscheinen zur\u00fcck datiert. Und das hat den Effekt, dass der Beitrag in die Vorwochen rutscht, das heisst, er erscheint nicht mehr in den Verzeichnissen, sondern kann nur noch gezielt gefunden werden. Hier: http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/dame-von-welt\/degwirdeg-wollen-eine-stadt-bauen. Die Kommentarfunktion wurde nach 180 Kommentaren durch die <del>Redaktion<\/del>Autorin geschlossen.<\/p>\n<p>Da w\u00fcrgt eine Zeitung grad einen Teil ihrer Leser und vor allem Gratisschreiber ab. Das kenne ich schon. Vom Schweizer Facts.ch, die haben es auch geschafft, eine ehemals lebendige Webzeitung in einen abregenden T\u00fcmpel zu verwandeln, der kaum mehr besucht wird.<\/p>\n<p>PS: beim Checken um 07:50 war die Seite www.facts.ch nicht erreichbar. Bankrott?<\/p>\n<p>07:20 tja, in Deutschland sind die Debatten um KrimUkrainePutinNato in h\u00f6heren G\u00e4ngen als gedacht, unter anderem hier: http:\/\/marianschraube.wordpress.com\/2014\/04\/26\/friedensdemo-sorgt-fur-unfrieden-reblog\/<\/p>\n<p>08:00 in letzter Zeit habe ich so viele Kochvideos bei Youtube gesehen, muss die mal sammeln. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lAotK7tO4c4&#038;list=PLm0Q2Jy7oR7GjfVQ_rKkmW7PJ6hjiAdNm<\/p>\n<p>08:30 Facts wohl definitiv offline. Habe beim Suchen nach einem Medienecho nur alte Geschichten gefunden, an denen ich sogar beteiligt gewesen bin. Hatte damals per Zufall gemerkt, dass die Redaktion von Facts.ch die Postf\u00e4cher gewisser Benutzer mitliest. Die Beweisf\u00fchrung war nicht zu widerlegen, Facts gestand dann das Lesen von &#8222;32 von insgesamt \u00fcber 17\u2019000 plattforminternen Nachrichten&#8220; &#8211; hahaha da mussten die sicher selber Lachen ob dieser unversch\u00e4mten offenkundigen L\u00fcge. http:\/\/netzwertig.com\/2008\/10\/15\/big-brother-awards-schweiz-publikum-nominiert-facts-20\/<\/p>\n<p>Meinen Blog online zu halten war ich zu faul, ein Serverabsturz und Providerwechsel tat das \u00fcbrige, in der Wayback-Machine finde ich aber die Geschichte noch, weiss nicht, wie gut die &#8217;surff\u00e4hig&#8216; ist. http:\/\/web.archive.org\/web\/20081019054027\/http:\/\/www.bruderbernhard.ch\/latriperie\/?p=33 Gott, habe ich damals noch weitschweifig vergn\u00fcgt getextet. Immer noch?<\/p>\n<p>08:45 grad wieder auf die Stelle gestossen, die ich k\u00fcrzlich so typisch fand. [[http:\/\/www.amazon.de\/product-reviews\/3518112686\/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&#038;showViewpoints=1|Winfried Schulze, Deutsche Geschichte im 16. Jahrhundert, Moderne Deutsche Geschichte Band 1 &#8211; edition suhrkamp]]. Er schreibt \u00fcber die Lebenserwartung zu Beginn des 16. Jahrhunderts, dass man sich etwa durch die statistische Lebenserwartung von 25 bis 35 Jahre nicht t\u00e4uschen lassen d\u00fcrfe, das sei eben ein Durchschnittswert, dabei sei eine sehr hohe S\u00e4uglingssterblichkeit, ein Drittel bis die H\u00e4lfte der Todesf\u00e4lle betreffen S\u00e4uglinge und Kinder. Wer diese Klippe geschafft hat, kann gut 60 werden. Und nun das Interessante: Das ist nur schwer feststellbar, da kaum Daten vorhanden sind, die Aufzeichnungen beginnen erst sp\u00e4ter. Wir reden also hier von einer Zeit, die 500 Jahre zur\u00fcck liegt. Nur. Und doch ist die Forschung schwierig, muss zu Sch\u00e4tzungen Ableitungen Mutmassungen greifen.<\/p>\n<p>Und jetzt denken wir doch mal an die Bibel, die 500 bis 700 Jahre nach den beschriebenen Ereignissen geschrieben wurde, vorher war nur m\u00fcndlich \u00fcberliefert, wenn \u00fcberhaupt, das k\u00f6nnen wir heute nicht wissen. Vielleicht ist ja alles auch nur erfunden. Auf jeden Fall scheint dubios, in der Bibel eine Beschreibung historischer Ereignisse zu sehen oder die gar als Zeuge oder Beleg f\u00fcr historische Wahrheit hinzu zu ziehen. Immerhin sind die M\u00f6glichkeiten der historischen Forschung heute sehr viel gr\u00f6sser als noch vor den mehr als 2000 Jahren, der Zeit der Bibelredakteure. Die m\u00fcssen schlichtweg erfunden haben, denn wissen konnten die nichts, wenn schon wir mit unseren M\u00f6glichkeiten bei Zeitr\u00e4umen von 500 Jahren ins Schwimmen kommen.<\/p>\n<p>Es gibt allerdings noch die M\u00f6glichkeit einer direkten Autorenschaft Gottes oder nat\u00fcrlich Ausserirdischer.<\/p>\n<p>09:00 am 21. Juni mit Armelle. Wie sollen wir heissen? Bis jetzt beste Idee:<\/p>\n<p>  * Armelle Scholl pr\u00e9sente Hotcha&#8217;s Pop Schuel<\/p>\n<p>09:45 http:\/\/web.archive.org\/web\/20140209090658\/http:\/\/facts.ch\/ das letzte gespeicherte Lebenszeichen von Facts.ch im Archiv von Wayback Machine. Wenn man sich mal anschaut, wieviele Nutzerkommentare unter &#8222;Am meisten diskutiert&#8220; stehen &#8211; d\u00fcmpel d\u00fcmpel. So sieht das schon \u00fcber Jahre aus. Kein Wunder, ist fertig. Nehme ich mal an. Zu lesen ist das nirgends.<\/p>\n<p>{{ ::fact_lastversion.jpg |}}<br \/>\n======Mittwoch 30. April 2014======<\/p>\n<p>21:10 soeben ausgeflippt \u00fcber die heute morgen so rasch im Vorbeigehen selbst gemachten Reisnudeln. Habe mich an diesen Rezept in Youtube orientiert, so viel ich noch sicher bin. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lAotK7tO4c4 . Habe sie dann geschnitten auf dem Teller trocknen lassen, sch\u00f6n wie Heu rumgespreizt, vorher ein wenig eingemehlt auf dem Holzbrett. Heute abend nun gebraten, sie waren gar nicht gew\u00fcrzt, haben aber eine nebenan angemachte Sojasauce wunderbar aufgesaugt und sind an den R\u00e4ndern doch noch knackig vom Braten gewesen. Das hat Potential.<\/p>\n<p>======Dienstag 29. April 2014======<\/p>\n<p>{{ :angus.jpg?200|}}{{ :coopfleisch.jpg?200|}}<\/p>\n<p>10:00 Heute zum zweiten Mal von diesem Monsterfleisch beim Coop gekauft, da kosten 100 Gramm so zwischen 8 und 9 Franken, kommt entweder aus Argentinien mit dem Kopf von Dieter Meier drauf oder dann von sonstwo, was teurer als das Meier-Fleisch ist. Meine typischen Asienmahlzeiten bestehen ja sonst aus ein paar Gramm Fleisch, so zwischen 50 und 100, das daf\u00fcr mariniert in Sojasauce usw. und mit den typischen Gem\u00fcsen und Reis, das ist zehnmal besser als die bisherige europ\u00e4ische Fleischk\u00fcche. Das Geld, das ich dadurch spare, gebe ich jetzt also daf\u00fcr f\u00fcr diese unglaublich feinen Fleischm\u00f6cken aus. Ausgewogene Ern\u00e4hrung halt.<\/p>\n<p>11:00 Grund gefunden, warum ich seit Wochen keine Mail mehr erhalten habe. Vermisst habe ich sie ja nicht wirklich, ich hatte genug zu tun in meiner K\u00fcche, aber unheimlich war es schon.<\/p>\n<p>======Sonntag 27. April 2013======<\/p>\n<p>12:40 Katerfr\u00fchst\u00fcck mit Dumplings, Kr\u00e4uter, Tee, Espresso. Die B\u00e4ckerei hat mich in letzter Zeit nicht mehr oft gesehen.<\/p>\n<p>{{ :katerfruehstueck.jpg |}}<\/p>\n<p>======Samstag 26. April 2013======<\/p>\n<p> =====Repertoire Setlist=====<\/p>\n<p>10:00 das Konzert heute ist nicht \u00f6ffentlich. Muss mir wieder vergegenw\u00e4rtigen, welche Lieder in Frage kommen:<br \/>\n  * Berezina<br \/>\n  * St\u00fctzli Sex<br \/>\n  * Brenn in der H\u00f6lle<br \/>\n  * Digital Hell<br \/>\n  * J&#8217;aime les disques de Alain<br \/>\n  * Cadillac<br \/>\n  * Hey Gopfriedli<br \/>\n  * Red House<br \/>\n  * Pop Schuel<br \/>\n  * Set The Controls<br \/>\n  * (De Ch\u00fcnig Fo De Fuule)<br \/>\n  * (Tour De France)<\/p>\n<p>Nachtrag: Vergessen<br \/>\n  * den KN\u00fcller &#8222;D\u00e4mone Use!&#8220;<br \/>\n  * Mariechen mariechen ma riechen<br \/>\n  * Euse Bernhardiner (Brockenhaus gesehen, ist es mir wieder eingefallen)<br \/>\n  * Hohe Berge Gletscherwand<\/p>\n<p>Nachtrag II<br \/>\n  * Froue leged d&#8217;Hose-n-a<br \/>\n  * I bine Goof<\/p>\n<p>10:05 Komme mit Dim Sum Teig immer noch nicht zurecht. Wird eher hart und trocken statt z\u00e4h und schleimig. Muss mal denn Hongkong-K\u00f6che in Youtube etc. mehr \u00fcber die Schulter schauen. K\u00f6nnte sein, dass ich zu heftig erhitze, muss mal mit weniger Hitze probieren.{{ :problem_geloest_stempel.jpg|}}<\/p>\n<p>Hier schon mal zwei Links, die mich weiterbringen sollten. http:\/\/www.theculturebite.com\/tag\/dim-sum\/ und https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qPbOi5D_HnI. Und hier ist noch einer, da wird sogar das Teigproblem explizit behandelt (in den Kommentaren). https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3mBD2i7cZdM. Auch hier wird auf den Teig eingegangen: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=818NG-34q8c<br \/>\n{{:bot_ha_cao.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>14:10 Jetzt hab&#8216; ich&#8217;s wohl geschafft. Nachdem die Suche nach Weizenst\u00e4rke ohne Erfolg geblieben ist, habe ich auf den Hinweis des Dong Nam Inhabers das Bot Ha Cao Hagou Flour verarbeitet, gem\u00e4ss Rezept auf der R\u00fcckseite (man muss die Masse in der Pfanne erhitzen und r\u00fchren, immer nur in einer Richtung). Das gibt dann einen festen Schleim, den man mit mehligen H\u00e4nden verarbeiten und mit dem K\u00fcchenbeil pl\u00e4tten kann, dann die F\u00fcllung einpacken, das geht wirklich sehr gut. Die drei Testexemplare waren schon nicht schlecht, der Teig d\u00fcrfte jetzt aber eine Idee dicker und oder fester sein, dann ist es perfekt, wie richtig. Die F\u00fcllung selber gibt ja praktisch nix zu tun, einfach zusammen mixen die Sachen, Eier Crevetten Fleisch Gem\u00fcse Zwiebeln Erdn\u00fcsse Kr\u00e4uter, je nach Vorratslage.<br \/>\n======Mittwoch 23. April 2014======<\/p>\n<p>06:00 am Wochenende spiele ich ja schon wieder mit Monsignore, an einem Fest in Nidau. Und wahrscheinlich auch am F\u00eate de la musique am 21. Juni, in Biel. Die Gelegenheit, an meinem Programm &#8222;D&#8217;Popschuel&#8220; zu arbeiten. Die Idee: Ich schreibe vorher alles auf und lerne es auswendig. Da ich sonst immer improvisiere und ich mich das gewohnt bin, ich merke das sozusagen schon gar nicht mehr, gibt es doch einen besonderen Kick und w\u00e4re es mir ein diebisches Vergn\u00fcgen, mal zur Abwechslung an der immergleichen Stelle den immergleichen Witz zu machen, beispielsweise.<\/p>\n<p>Das Problem ist noch die Zweisprachigkeit, wie bringe ich diese Deppenhaftigkeit, die schon nur im Wort Popschuel aufscheint, ins welsche r\u00fcber? Ecole Pop t\u00f6nt einfach nicht so naturgut wie das berndeutsche Pendant.<\/p>\n<p>======Freitag 18. April 2014======<\/p>\n<p>08:00 Heute Abend grosses Bankett bei mir. Da mag ich gar nicht aus meinem Sessel aufstehen, denn danach wird rast- und ruhelos noch das kleinste Fetzchen gesaugt, alle B\u00fccher Platten CD Kassetten vom Boden in die Gestelle, Boxen und Kisten ger\u00e4umt &#8211; oder auch nicht.<\/p>\n<p>{{:mise_en_place.jpg |}}{{ :gemuese_und_mariniertes.jpg?200|}}<\/p>\n<p>Da prokrastiniere ich doch noch ein wenig. Zum Beispiel, indem ich Kritiken umstrittener B\u00fccher bei Amazon lese. Muss unbedingt neue Blogs finden, die der Lese wert sind. Nach dem Zusammenbruch der deutschen Blogszene ist es schwierig, genug des Bornierten zu finden, mein Lachen zu wecken. Deshalb: Amazon. Ein guter Anfang sind immer die Esos. Mal schauen, die neue Rudolf-Steiner-Biografie von Zander, da geht es sicher ab. Lustigerweise gleicht mir dieser Steiner auf dem Umschlagfoto.<\/p>\n<p>dieser Link f\u00fchrt nur zu supernegativen Bewertungen &#8211; dass die nicht merken, dass ihre Bausch-und-Bogen-Ablehnung (&#8222;Gossenjournalismus&#8220;, &#8222;(G)eifer&#8220;, &#8222;Geschreibsel&#8220;, &#8222;praktisch kein wahres Wort zu Papier gebracht &#8220; usw. usf.) nur reizt, sich mal mit diesem heissen Thema zu befassen?<\/p>\n<p><iframe title=\"Rudolf Steiner\" type=\"text\/html\" width=\"500\" height=\"550\" frameborder=\"0\" allowfullscreen style=\"max-width:100%\" src=\"https:\/\/lesen.amazon.de\/kp\/card?preview=inline&#038;linkCode=kpd&#038;ref_=k4w_oembed_Q6mtUYHfoCkZ4l&#038;asin=B0073BHE4E&#038;tag=kpembed-20\"><\/iframe><\/p>\n<p>{{ ::zander_steiner_bio.jpg?300|}}<\/p>\n<p>======Donnerstag 17. April 2014======<br \/>\n{{::kidsreact.jpg?300 |}}<br \/>\n07:00 Kids react to technology, heute: ein Walkman. [[https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Uk_vV-JRZ6E|Youtube Link]]<\/p>\n<p>07:05 Diese Kriege in der ehemaligen UdSSR sind ein wenig gf\u00fcrchig, wenn man gleichzeit Urs Z\u00fcrchers Innerschweizer liest. Das &#8218;Tagebuch&#8216; der 80er Jahre in der Schweiz, bzw. genauer in Basel. Mitte der 80er \u00fcberf\u00e4llt Gorbatschow Bayern, S\u00fcddeutschland bis in die Nordschweiz hinein. Die Russen sind nun doch da, nachdem solch eine M\u00f6glichkeit jahrelang in den Bereich des Absurden verwiesen worden ist.<\/p>\n<p>08:45 Abgewaschen, Einkaufszettel ist geschrieben, morgen ist Essen hier in meinem K\u00fcchenlabor, Rinds- und Schweinszunge sowie Kutteln bereits mariniert. Ist Chinakohl auf dem Zettel?<\/p>\n<p>{{ ::einkaufszettel.jpg?300|}}<\/p>\n<p>11:30 Testreihe Tofu aus Migros (8), Tofu von Dam-Nong (9, roh ist dieser sowieso feiner). Marinade identisch. <\/p>\n<p>{{:tofumarinieren.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>======Dienstag 15. April 2014======<\/p>\n<p>08:10 muss heute leider einen Ausflug machen. Viel lieber w\u00fcrde ich den Urs Z\u00fcrcher, Der Innerschweizer fertig lesen. Kann das Buch nicht zur Seite legen. Den PC seit Tagen nicht mehr zum Arbeiten eingeschaltet. Was der Stand ist bei Heartbleed? Nicht mal den Anfang habe ich voll mitbekommen, so absorbiert mich dieser Z\u00fcrcher.<\/p>\n<p>http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/sicherheitsluecke-heartbleed-passwoerter-aendern-reicht-nicht-1.1936935<br \/>\n======Montag 14. April 2014======<\/p>\n<p>20:30 [[miles_in_den_70ern|Miles in den 70ern]]<\/p>\n<p>======Sonntag 13. April 2014======<\/p>\n<p>09:30 jetzt kommt bei www.sonntagszeitung.ch nur eine hin und her pendelnde Ladeanzeige, sonst nix. Wollen wohl Geld. Werde sie nicht vermissen, da stund seit Jahren nichts mehr drin f\u00fcr mich. <\/p>\n<p>======Samstag 12. April 2014======<\/p>\n<p>=====Ein neuer Schweizerspiegel, von Urs Z\u00fcrcher=====<br \/>\n{{:urs-zuercher-der-innerschweizer_listitembook.jpg |}}<br \/>\n08:00 habe die Zeitungslekt\u00fcre nach ein paar Versuchen abgebrochen, war es der Ennui, der mich angesichts der Kriegsphantasien der &#8222;Zeit&#8220; befallen hat (Putin, Zur\u00fcckschlagen, das Recht des St\u00e4rkeren)? http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-04\/ukraine-konflikt-machtpolitik-postmoderne<\/p>\n<p>Oder ist es, weil das Buch einfach interessanter ist, das von Urs Z\u00fcrcher: Der Innerschweizer. Tagebuch eines WG-Bewohners im Basel der 80er Jahre, der Schriftsteller hat dieses von einem Spitzel des Staatsschutzes erhalten, dem dieses Tagebuch irgendwie in die H\u00e4nde gefallen ist. Tagebuch ist nat\u00fcrlich eine g\u00e4bige Form: Man kann dem Autor nicht am Zeug flicken, wenn einem die Sprache oder die Handlung nicht passt, es ist ja nicht die Seine. Ein Tagebuch wird ja nicht f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung geschrieben, da kann man reinschreiben was und wie man will.<\/p>\n<p>Interessant an der Konstruktion: Der Spitzel, der das Tagebuch dem Autoren \u00fcbergeben hat, hat eben die WG des Tagebuchschreibers von Berufes wegen beobachtet, und er wird also auch im Tagebuch auftauchen, ohne dass aber der Schreiber weiss, dass er Spitzel ist. <\/p>\n<p>Man liest das also einfach so weg und am\u00fcsiert sich \u00fcber die Einsprengsel aus Zeitung, Radio und Fernsehen, es wird viel gesagt, es w\u00fcrde diskutiert, meist bleibt das so schablonenhaft wie es m\u00f6glicherweise ja auch war, in Echt bloss viiieeel l\u00e4nger. Z\u00fcrcher hat bei Jakob Tanner studiert, der Hassfigur konservativer Historiker, fr\u00fcher wissenschaftlich, links und dissident, heute Professor.<\/p>\n<p>Habe zwischendurch mal nach vorne gebl\u00e4ttert &#8211; da kommt noch was, eine \u00dcberraschung, ein Krieg, die Schweiz wird besetzt? Hammer und Sichel auf dem Umschlag. Ich sehe aber jetzt nicht mehr nach, sondern lese weiter. Bis jetzt ist alles noch &#8217;normal&#8216;, die &#8218;Bewegung&#8216; taucht auf, Rote Fabrik, Basel pennt noch.<\/p>\n<p>23:00 Dieser Z\u00fcrcher Innerschweizer ist faszin\u00f6s, kann nicht aufh\u00f6ren zu lesen. Die Versuchung vorzubl\u00e4ttern ist manchmal gross, aber nur von kurzer Dauer. Ich weiss ja, etwas wird noch passieren, er macht manchmal so Andeutungen, zum Beispiel in einem biographischen Einschub zu C. Blocher, dem Nationalrat, (1940 &#8211; 1987). Historical Fiction oder so nennt man das wohl? Bis jetzt steht aber die Chronologie noch bei Anfang 1982 und es wird bis 1989 gehen, bis jetzt ist alles noch historisch abgesichert, bloss manchmal bin ich nicht sicher, ist dieses oder jenes Ereignis nun der Fiction zu Liebe erfunden, die wird ja zunehmend Oberhand gewinnen, so wie ich das absch\u00e4tze. Aber noch weiss ich nichts genaues, nach einem Drittel Buch.<\/p>\n<p>Mir stinkt, dass ich die \u00f6ffentlichen Buchpr\u00e4sentationen verpasst habe, macht mich schon neugierig, was der sonst noch zu erz\u00e4hlen hat.<\/p>\n<p>http:\/\/www.bilgerverlag.ch\/index.php\/Autoren\/Urs-Zuercher<\/p>\n<p>Notiz: falscher Link zu Zugkultur.<\/p>\n<p>======Freitag 11. April 2014======<\/p>\n<p>=====Miles Davis At Fillmore=====<\/p>\n<p>{{:discogsmiles.jpg |}}<\/p>\n<p>09:30 Gestern eine der ganz wenigen Platten erhalten, auf deren Erscheinen ich seit Jahren warte: Das vollst\u00e4ndige Konzert von Miles Davis im Fillmore East, 1970. Das gab es bis jetzt nur in der extrem editierten Form des Produzenten Teo Macero auf einer Doppel-LP, jede Seite enthielt je einen der vier Abende als &#8222;Wednesday Miles&#8220;, &#8222;Thursday Miles&#8220; etc. Teo Macero wurde deshalb von den Milesologen aufs Allerheftigste angefeindet, er war mit seinen Scherenh\u00e4nden ungeniert an den B\u00e4ndern zu Gange. Mir hat diese Platte gerade mit den starken und un\u00fcberh\u00f6rbaren Schnitten immer sehr gut gefallen, immerhin spielen dort Chick Corea und Keith Jarrett and E-Piano und Orgel zusammen mit Dave Holland am Elektrobass und einem grossartigen Jack DeJohnette. Psychedelisch im h\u00f6chsten Grad. http:\/\/www.discogs.com\/Miles-At-The-Fillmore-Miles-Davis-1970-The-Bootleg-Series-Vol-3\/release\/5516617<\/p>\n<p>Jetzt kommen die vier Abende also auf 4 CD in der Bootleg Series, die dritte Ver\u00f6ffentlichtung in der Reihe. Nat\u00fcrlich wurden meine Erwartungen erf\u00fcllt, nein, \u00fcbertroffen, ohne \u00dcbertreibung jetzt. Schon nur der Anfang; man muss sich mal vorstellen, da tritt ein \u00fcber 40-j\u00e4hriger alter Jazzsack vor einem Publikum von fast noch Kindern auf, Hippies, die das Ges\u00e4usel von Pink Floyd f\u00fcr Avantgarde halten. Und da kommt Miles mit seiner Crew und tritt zu Anfang mal ganz heftig auf alle Kn\u00f6pfe und in alle K\u00f6pfe, da mussten die Gehirne quasi explodieren, so was gab es bisher noch nie, diese Kombination von Funk und Stockhausen, Ligeti, Xenakis und so weiter. Mutig, grandios, arrogant auch, unbestritten genial.<\/p>\n<p>F\u00fcr das h\u00e4tte ich ohne weiteres bis zu 100 Franken bezahlt, war aber nur so um die 30. F\u00fcr runde 90 Franken also gibt es die gesamte Bootleg Serie, welche 1967 mit dem grandiosen akkustischen Quintett mit Herbie Hancock und Wayne Shorter beginnt, die halbelektrische Bitches-Brew-Phase 1969 mit Shorter und Chick Corea enth\u00e4lt und jetzt eben mit der schon sehr elektrischen Fillmore-Phase vorl\u00e4ufig endet. Die weiteren Konzerte gibt es allerdings sonder Zahl in Doppel-CD-Digipacks, in den 70ern sind die nur in Japan mal erschienen, damals allerdings noch auf Vinyl. Kenne niemanden, der diese Originale hat. Die CD allerdings gibt es rundum im Sonderverkauf, und sie sind alle schlicht unverzichtbar. Leider stoppt dann dieser H\u00f6henflug 1975, und was danach kam, gef\u00e4llt mir leider nicht mehr. Da war ja die Krankheit von Miles und dann sein Comeback in den 80er Jahren &#8211; wobei, wenn ich es mir recht \u00fcberlege, da kamen ja dann die Technosachen mit Bill Laswell, ebenfalls super. Unterm Strich bleiben also von Miles vielleicht 80 bis 100 LP, muss die mal z\u00e4hlen, und davon sind nur so drei vier richtig schlecht, eben die letzten. Andrerseits kann das ja nicht sein, denn das w\u00fcrde heissen, Miles h\u00e4tte zu Ende sein magisches H\u00e4ndchen verloren. Das schliesse ich aber aus. Muss mich vielleicht doch noch in diese Endphase reinh\u00f6ren?<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt noch kurz festhalte, welche Miles man unbedingt h\u00f6ren und wieder h\u00f6ren und immer wieder h\u00f6ren kann und muss:  <\/p>\n<p>  * Miles Davis At Fillmore http:\/\/www.discogs.com\/Miles-Davis-Miles-Davis-At-Fillmore\/release\/1308934 das ist der Zusammenschnitt der vier N\u00e4chte<\/p>\n<p>  * Miles Davis The Cellar Door Sessions 1970 http:\/\/www.discogs.com\/Miles-Davis-The-Cellar-Door-Sessions-1970\/release\/3033172 Der Anfang der Sly-Stone-Phase von Miles, die in &#8222;On The Corner&#8220; kulminierte. Ich k\u00f6nnte Michael Henderson stundenlang zuh\u00f6ren auf diesen Aufnahmen. Michael Henderson, der blutjunge Soulbassist, der sich nie zu schade war, auch mal nur 5 oder 6 T\u00f6ne in der Minute zu setzen &#8211; aber wie er die setzte, das ist ziemlich einmalig. Dave Holland, sein jazziger Vorg\u00e4nger, f\u00fchlte sich ja bei Miles unterfordert.<\/p>\n<p>  * Miles Davis The Complete Live At The Plugged Nickel 1967 http:\/\/www.discogs.com\/Miles-Davis-The-Complete-Live-At-The-Plugged-Nickel-1965\/release\/512373 zum Gl\u00fcck habe ich das damals kopieren k\u00f6nnen, die acht CD sind heute praktisch unbezahlbar, wenn man sie f\u00fcr 150 Franken kaufen kann hat man ein Riesenschwein &#8211; bei Discogs steht die Box momentan bei 450 Franken. Aber die Box ist nicht grandios weil sie rar ist. Das Quintett mit Hancock, Shorter, Williams ist nirgend so gut festgehalten. Dieser Stop-And-Go-Modus, die St\u00fccke atmen so richtig, es ist eine einmalige Intensit\u00e4t, keine Studioaufnahme hat das je so erreicht.<\/p>\n<p>Ich bin einfach gl\u00fccklich und froh, habe ich in den letzten paar Jahren alle Miles-Davis-Boxen und -Konzerte zusammengekauft, bei Amazon und Zweitausendeins, nichts aus meiner wirklich gewaltigen Anh\u00e4ufung verschiedenster Musiken kommt an dieses Oeuvre ran. Ausgenommen Verdi, Puccini, Bizet, Massenet, \u00fcberhaupt die franz\u00f6sischen Fr\u00fch-, Mittel- und Sp\u00e4tromantiker. Jetzt wissen wir, warum Juliette Gr\u00e9co auf Miles stand.<\/p>\n<p>=====Open Source Desaster=====<\/p>\n<p>10:50 langsam wird es Zeit, dass ich die Geschichte mit den geklauten Passw\u00f6rtern nachlese. Offenbar war ich gestern zu besch\u00e4ftigt, um die News mitzukriegen. Soviel habe ich schon gesehen: Da wurde ein SSL-Modul oder so von einem Opensource-Entwickler programmiert, und das enthielt einen gravierenden Fehler in der Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung, Pr\u00fcfen einer L\u00e4nge, was zum t\u00e4glichen Brot in der Programmierung geh\u00f6rt. Und dieser Fehler blieb jahrelang unentdeckt. Das Modul wurde produktiv auf unz\u00e4hligen Servern eingesetzt. All diese Server waren demnach weit offen, ohne dass das jemand merkte. Und genau hier liegt das Problem. Open Source bedeutet ja, der Code ist f\u00fcr alle offen zug\u00e4nglich, \u00fcberpr\u00fcfbar. Jahrelang blieb der Fehler, der beim Programmieren\/Testen dem einen Entwickler passiert ist, unentdeckt. Also haben alle nachfolgenden Stellen versagt, jene, die eingereichten Code \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen, und alle Serveradmins, die das ohne jedes Misstrauen eingesetzt haben.<\/p>\n<p>Wie hoch ist der Anteil von Open Source auf den Webservern? 50 Prozent allein f\u00fcr Apache Server. Und wenn jetzt so ein banaler Fehler alle Tests passiert, was heisst das nun f\u00fcr die Sicherheit? Nicht ohne Grund ist die Branche offenbar in heller Aufregung, nicht ohne Grund wird jetzt eine Einzelperson f\u00fcr das ganze verantwortlich gemacht. Das l\u00e4sst das Schlimmste bef\u00fcrchten, wenn diese Opensourcler ihre Kunden f\u00fcr so bl\u00f6d halten, dass sie den Pferdefuss und Teufelshuf nicht sehen: Es ist ein Menetekel f\u00fcr die ganze Bewegung.<\/p>\n<p>http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/heartbleed-programmierer-deutscher-schrieb-den-fehlerhaften-code-a-963774.html<\/p>\n<p>12:10 Es ist zum Z\u00e4hne heulen, was da an abstrusen Thesen und Temperamenten durchs Web geistert. Da macht eine Webseite wirklich mit den Worten &#8222;Der Schuldige wurde mittlerweile gefunden&#8220; auf und schliesst, um den Humbug noch zu kr\u00f6nen, mit einer Umfrage &#8222;Ein Versehen oder ein Produkt der NSA &#8211; was meint ihr?&#8220; &#8211; d\u00fcmmer geht nimmer. http:\/\/www.areamobile.de\/news\/26949-heartbleed-ueber-600-000-internet-adressen-von-openssl-sicherheitsluecke-betroffen<\/p>\n<p>Dabei auch grad Einblick in die Arbeit einer Technikblogredaktion erhalten, die suchen n\u00e4mlich einen Praktikanten (w\/m) &#8211; von Bezahlung ist keine Rede, offenbar langt die Freude daran, als erster neue Ger\u00e4te in der Hand zu halten (beim Auspacken und F\u00f6telen). http:\/\/www.areamobile.de\/service\/jobs<\/p>\n<p>12:30 sieht so aus als ob einer der gr\u00f6ssten M\u00e4uler im deutschsprachigen Netz Stimmung gegen den Programmierer macht und gar von einer extra eingebauten Backdoor redet, aber den Nutzen oder die M\u00f6glichkeit von Tests klein redet &#8211; sieht so aus, als lebte er auch von Open Source Entwicklung? Weiss nicht ob ich das noch lesen mag, lege es mal hier ab.<\/p>\n<p>http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=adb9cb8b<\/p>\n<p>http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=adb9711e<\/p>\n<p>http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=adb96651<\/p>\n<p>======Donnerstag 10. April 2014======<\/p>\n<p>=====Dim Sum=====<\/p>\n<p>{{ ::dimsum_silvie.jpg?300|}}<br \/>\n06:50 ich k\u00e4mpfe immer noch mit dem Teig f\u00fcr die asiatischen Ravioli, Dimsum, Weizenmehl mit Hefe geht ganz gut, ist ja wie Z\u00fcpfe, aber die weiss-transparenten bringe ich noch nicht zuverl\u00e4ssig. Habe den Trick zwar k\u00fcrzlich rausgefunden und hier reingeschrieben, aber war das schon alles? Schlussendlich sieht es so aus, habe nun eine detaillierte Anweisung auf einem Blog gefunden http:\/\/passion-cuisine-de-sylvie.over-blog.com\/2013-10-dim-sum-raviolis-chinois-a-la-farine-de-froment-farcis-au-porc-caramelise.html &#8211; muss einfach noch viel mehr \u00fcben, das werde ich heute anfangen.<\/p>\n<p>[key: Kochen]<\/p>\n<p>=====Geld Of=====<\/p>\n<p>07:35 Zeitungslekt\u00fcre wieder ern\u00fcchternd, was z.B. der Tagesanzeiger \u00fcber den Tod von Peaches Geldof schreibt, das ist doch einfach nur noch f\u00fcr nix. Allgemeines Geraune \u00fcber die Tragik, Mutterschaft und Twitter, dass die Boulevardmedien das wieder ausschlachten werden &#8211; was soll mir das sagen, was ich nicht selber weiss? Einen langen Riemen der glamouraffinen Mich\u00e8le Roten, den sie gewiss aus englischen Internetquellen zusammengestoppelt und mit ihrer sp\u00e4tpubert\u00e4ren Grammatik angereichert hat, nicht un\u00e4hnlich der meinigen, sicherlich, aber bei ihr einfach totaler Brunz hehehe. Da lese ich doch lieber wieder das Original, Guardian oder Le Monde zum Beispiel.<\/p>\n<p>http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/panorama\/vermischtes\/Geldof-war-wild-und-schoen&#8211;Inbegriff-eines-RockstarKids\/story\/23928978 http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/panorama\/leute\/Synthetischer-Schmerz\/story\/10611539 (Achtung, das will sogar eine Anal\u00fcse sein).<\/p>\n<p>=====Radio La Triperie=====<\/p>\n<p>{{:hawaii-jonny_nr._3.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>08:05 verr\u00fcckt, wie die Zuh\u00f6rerzahlen rauf und runter gehen bei meinem Radio http:\/\/laut.de\/latriperie &#8211; vor ein paar Monaten hatte ich vor allem hohe Einschaltzahlen mit kurzer H\u00f6rdauer, das m\u00fcssen die automatischen Abgreiferprogramme sein, welche mit Such- oder Wunschlisten zu arbeiten scheinen und einfach aufnehmen, was l\u00e4uft? Habe meine Programmierung dann ge\u00e4ndert. Jetzt ist die Einschaltung tief, so um die 200 pro Tag (gegen\u00fcber mehreren Tausend vorher, glaubs um die 3) &#8211; aber daf\u00fcr ist die H\u00f6rdauer gestiegen, von eins bis zwei auf drei bis f\u00fcnf. Aber immer noch mager. W\u00fcrde ich es nicht f\u00fcr mein Musikh\u00f6ren nutzen, es w\u00e4re f\u00fcr nix.<\/p>\n<p>Habe vorhin gedacht, ich k\u00f6nnte mal ein Programm nur mit massiv zerkratzten Platten machen und dann schauen, was passiert. Jetzt grad l\u00e4uft ein Fr\u00fchlingsprogramm mit Hawaii Jonny und so.<\/p>\n<p>08:40 es scheint, diese Teiggeschichte \u00e0 l&#8217;asiatique ist komplizierter als gedacht, nicht jedes Mehl ist gleich gut zu verarbeiten, habe was zu diesem Thema gefunden und muss mal mit meinen Mehlen abgleichen (ja, es sind sicher schon sechs bis acht verschiedene). <\/p>\n<p>http:\/\/recetteschinoises.blogspot.ch\/2008\/02\/fecule-de-ble-ou-farine-de-ble-sans.html<\/p>\n<p>http:\/\/recetteschinoises.blogspot.fr\/2013\/04\/comment-reussir-les-har-gauhao.html<\/p>\n<p>======Mittwoch 9. April 2014======<\/p>\n<p>=====Pulp fiction=====<\/p>\n<p>07:20 ein Heftliroman hat pro Seite 92 Zeilen \u00e0 40 Anschl\u00e4ge. 60 Seiten. 5400 Zeilen. Grob gerechnet entspricht das auch 60 Seiten A4.<\/p>\n<p>Ein arbeitsloser Mann, Krise ist, er hat Familie, Frau ein Kind. Sein Onkel ist Fasan, dreistellige Mitgliedernummer. Es wird eine Parteischule gegr\u00fcndet, Onkel vermittelt ihm Hilfsabwartsjob, allerdings Mitglied muss er sein &#8211; und es herrscht Aufnahmestopp nach den letzten Erfolgen. Onkel kann helfen, nach vier Monaten Parteibuch erhalten, siebenstellige Mitgliedernummer. Arbeit aufgenommen. Familie gl\u00fccklich. Es geht aufw\u00e4rts. Sch\u00f6ne M\u00f6bel und Teppiche von den Nachbarn, die sind pl\u00f6tzlich nicht mehr da.<br \/>\n{{:death_of_europe.jpg?300 |}}<br \/>\nAchtung jetzt: Heftliromane enden ja immer mit Happy End. Wie w\u00e4re es mit Krieg ist zu Ende, sie fallen sich in die Arme, oben auf der Strasse ziehen Fl\u00fcchtlingstrecks vorbei, Millionen waren ja entwurzelt heimatlos auf der Flucht auf dem Heimweg auf dem Weg in eine neue Heimat, kurz absolut katastrophal, Familien zerst\u00f6rt auseinandergerissen Stunde Null war Vorl\u00e4ufer des heutigen Reboot, Formatieren, Neustart etc. was in der Szene der Pers\u00f6nlichkeitsoptimierer so g\u00e4ngig geworden ist. Humburg hier wie dort, es gibt nichts von all dem.<\/p>\n<p>Also, zwischen Anfang und Schluss erlebte unser Held: \u00dcberfall auf Polen, Feldzug in Frankreich, Niederlage in Russland. So weit die F\u00fcsse tragen nach Hause. Rehabilitierung. Das k\u00f6nnte ja das Happy End sein?<\/p>\n<p>Gestern abend, in meinem Kopf, da hat das noch so gut get\u00f6nt. Jetzt beim Aufschreiben sehe ich nur noch die Schwierigkeiten, wie kann diese t\u00f6dliche Zeit in einem Groschenroman vorkommen, ohne dass es v\u00f6llig verfehlt, daneben ist? Ohne die 40 Millionen Tote f\u00fcr den Effekt zu benutzen?<\/p>\n<p>======Dienstag 8. April 2014======<\/p>\n<p>=====Ich bin wohl nicht versicherbar=====<\/p>\n<p>10:45 heute kommt der Hausratsversicherer vorbei, die Police ist zu alt und muss durch eine neue ersetzt werden, sonst wird sie mir einfach gek\u00fcndigt. Wir werden ja sehen, ob mein Hausrat \u00fcberhaupt versicherbar ist. Bis jetzt habe ich jedes Jahr 450 Franken ausgegeben, ohne mich um die Leistung der Versicherung zu k\u00fcmmern. Durch Schaden klug geworden, weiss ich heute, dass eine Versicherung eigentlich zwei Firmen unter einem Dach vereinigt. Die eine verkauft die Policen und ber\u00e4t, gibt Auskunft, haut auch schon mal \u00fcbers Ohr, ich kann mich beispielsweise noch an die ber\u00fchmte Beitragsl\u00fccke der Winterthur Lebensversicherung erinnern, mit denen sie mir eine Altersversicherung verkaufen wollten, die in der R\u00fcckschau ein totaler Hype war und deren Argumentenkatalog sich eigentlich in einer Computergrafik ersch\u00f6pfte, wo man eine in der Mitte eingebrochene S\u00e4ulengrafik auf dem Laptop vorzeigte und sagte, sehen Sie, da ist der Beweis, da ist die L\u00fccke. Der maulfleissige Vertreter ist heute \u00fcbrigens arbeitslos, ein Zeichen f\u00fcr den Einbruch in der Branche. Er war sicher ein guter Verk\u00e4ufer, aber jetzt gibt es Produkt und Kundschaft wohl so nicht mehr. Diese Leichtgl\u00e4ubigkeit der &#8218;Zukunftsjahre&#8216; ist verschwunden. Vielleicht.<\/p>\n<p>Nun quillt meine Wohnung \u00fcber mit Tausenden von Platten, CD, Kassetten, B\u00fcchern. Echten Hausrat habe ich fast keinen, alles vom Sperrm\u00fcll, Abfuhr, Brockenhaus, gefunden, zusammen gelesen. F\u00fcr richtrig Geld gekauft habe ich einzig das Bett f\u00fcr runde 2000 Franken. Der Rest ist warentechnisch wertlos. Abgeschrieben. Was wohl der Versicherungsvertreter dazu sagt?<br \/>\n{{::razoir.jpg?300 |}}<br \/>\nWas ich weiss: Entsteht ein Schaden, habe ich es mit der anderen Firma zu tun, der Schadensabteilung mit ihren vielen Juristen. Und wenn die einen Grund finden, lehnen sie erst mal ab. Und dann ist geschissen. Denn auch einen Juristen nehmen? Ausgeschlossen, zu teuer. So ist es mir passiert, dass mein Unfall mit Kosten von 20&#8217;000 Franken durch die Versicherung nicht als solcher akzeptiert worden war und ich auf einem Gutteil der Kosten wegen ausserkantonalem Spezialisten sitzen geblieben bin. H\u00e4tte ich nicht zuf\u00e4llerweise eine 1000 Franken billigere Wohnung gefunden (!), ich h\u00e4tte auf die n\u00f6tige Operation verzichten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Hausrat, der nicht zu seinem vollen Wert versichert ist, was bei mir schweineteuer sein kann, wird auch nicht voll ersetzt, sondern nur anteilsm\u00e4ssig, errechnet aus Versicherungssumme geteilt durch Neuwert. Soviel ich weiss. Hoffentlich ist es so. Dann habe ich Grund, in Zukunft auf die Versicherung zu verzichten.<\/p>\n<p>=====Rasieren barbieren=====<\/p>\n<p>11:30 Endlich habe ich meinen Rasierapparat wieder gefunden, in einer Reisetasche war er. Mehrere Wochen musste ich auf ihn verzichten, und dadurch erst habe ich seinen Wert so richtig sch\u00e4tzen gelernt. Denn so billig gemacht das Teil auch ist, es ist unersetzlich, man kann sie nicht mehr kaufen. Zumindest habe ich ihn nirgends gefunden, von Migros \u00fcber Coop bis Manor und Coiffeurgesch\u00e4fte. Nur noch die weltraumm\u00e4ssig designten Dinger mit Klingens\u00e4tzen so teuer wie Druckertinte gibt es. Ohne mich. Lieber lass ich mir den Bart k\u00fcnftig abbeissen. Aber f\u00fcr den Moment bin ich ja noch versorgt mit Wilkinson Sword und dem Halter dazu.<\/p>\n<p>======Freitag 4. April 2014======<\/p>\n<p>{{ ::setlist.jpg?300|}}<\/p>\n<p>12:00 gestern Abend habe ich die Playlist f\u00fcr unser Konzert an der Fr\u00fchlingsausstellung des Veloatelier Biel gemacht.<\/p>\n<p>12:10 beim St\u00f6bern in den Platten Leif Garrett gefunden, produziert von Michael Lloyd. Auf Blogs seine Bio gefunden, bin ja Fan von ihm seit etwa 1968, West Coast Pop Art Experimental Band = Gott. http:\/\/70steenpop.blogspot.ch\/2012\/08\/michael-lloyd.html<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hat er f\u00fcr Kim Fowley gespielt und wurde dann in zartestem Alter Vizepr\u00e4sident von Mercury Records, wenn ich nicht irre. Aber das werde ich dann ja alles lesen.<\/p>\n<p>======Donnerstag 3. April 2014======<\/p>\n<p>=====Die wahren Abzocker der Sozialf\u00fcrsorge=====<\/p>\n<p>10:50 diese Abzockerei nobler Herren wird immer auff\u00e4lliger, und niemand scheint etwas dagegen zu unternehmen. Bescheisst einer die F\u00fcrsorge um ein paar tausend Franken, kommt er gross im Blick. Vermietet einer aber einen Besenschrank als Wohnung f\u00fcr 800 Franken, wird ihm dieser Betrag durch die F\u00fcrsorge garantiert. Immer mehr Herren entdecken dieses total narrensichere Gesch\u00e4ft, typischerweise kaufen sie dann auch H\u00e4user in anderen St\u00e4dten, wo sie ja keine soziale \u00c4chtung zu f\u00fcrchten haben, sie verkehren ja nicht dort. Worum geht es? Es geht um Herren wie &#8220;Martin Alexander St\u00e4heli. Er selbst wohnt in einer sch\u00f6nen Villa in Z\u00fcrich. Die Zimmer im Haus vermietet er lediglich an IV- und Sozialf\u00e4lle&#8220; &#8211; nicht weil er so sozial eingestellt ist, sondern weil nur \u00fcber die \u00f6ffentliche Hand sind solche Mondmieten zu erzielen, &#8220;rund acht Quadratmeter sind es. 900 Franken kostet dieses Zimmer. Hier in diesen Taubenschl\u00e4gen ohne eigenes Bad und K\u00fcche an der Efringerstrasse 1 hausen Sozial- und IV-Bez\u00fcger. Eine Telefonkabine bewohne er, sagt ein \u00e4lterer Mann im Treppenhaus. Der Hausbesitzer vermiete im Haus rund 29 Zimmer. F\u00fcr diese w\u00fcrde er zwischen 750 und 1000 Franken verlangen.&#8220;<\/p>\n<p>29 Zimmer? Mietertrag also mehr als 20&#8217;000 pro Monat, eine Viertel Million pro Jahr, da ist so ein Haus in wenigen Jahren voll amortisiert, es ist einfach unglaublich. Und doch: Was will man dagegen unternehmen? Anprangern, das geht. Aber regulieren, wie auch? Eine unglaubliche B\u00fcrokratie g\u00e4be das, wer soll nach welchen Massst\u00e4ben denn die Mieten \u00fcberpr\u00fcfen und allenfalls zur\u00fcck stufen? Und wenn dann in der Folge diese L\u00f6cher einfach nicht mehr vermietet werden, weil es uninteressant ist, dann fehlen diese Wohnungen. Wohin dann? Aufs Land, in einen Bunker, in staatliche Auffangvorrichtungen, Lager?<\/p>\n<p>http:\/\/bazonline.ch\/basel\/stadt\/900-Franken-Miete-fuer-einen-Taubenschlag\/story\/12379848<\/p>\n<p>Aber irgendwie ist auch befremdend, wie wenig das ein Thema ist in der Politik. Die einen schweigen, weil es voll kompatibel mit der b\u00fcrgerlichen wirtschaftsliberalen Sicht der Dinge ist. Die anderen schweigen vielleicht, weil die Sozialarbeit nicht an das Thema r\u00fchren will, eben weil sie auf diese Wohnungen angewiesen ist, das w\u00fcrde dann das rote und gr\u00fcne Schweigen erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>=====Rice Flakes und Dim Sum=====<\/p>\n<p>12:00 muss das Rezept f\u00fcr Rice Flakes testen. Sie sind schon sehr gut, wenn man sie nach dem Einlegen im Wok mit kocht. Aber als einzelnes Gericht sehr passend wieder f\u00fcr unsere Vegis. http:\/\/everydaylife.globalpost.com\/cook-rice-flakes-33945.html<\/p>\n<p>{{:dimsum.jpg |}}<\/p>\n<p>20:50 Geschafft. **St\u00e4rkemehl** in Sch\u00fcssel. Wasser kochen, vom Feuer nehmen. **Einen Moment warten**. Wasser zum Mehl hinzugeben, **langsam**, st\u00e4ndig mit Kelle r\u00fchren. Wenn es einen Klumpen bildet, gut, ist aber jetzt zu feucht. Auf einem mit **Weizenmehl** bedeckten Brett kneten, bis es **geschmeidig** wird. Mit wenig **\u00d6l** nachhelfen. Dann Pl\u00e4tzchen auswallen, f\u00fcllen, ca. 12 Min. auf **Chinakohl** d\u00e4mpfen. Dimsum heisst das?<\/p>\n<p>21:15 Hm, h\u00e4tte nicht \u00dcbel Lust auf eine weitere Portion, aber leider ist mir der Chinakohl ausgegangen. Eben doch, sollte man immer im Hause haben.<\/p>\n<p>[key: Kochen]<br \/>\n======Mittwoch 2. April 2014======<\/p>\n<p>{{:asiakitchenmigros.jpg?300 |}}<br \/>\n{{:sojasaucen.jpg?300 |}}<\/p>\n<p>10:30 Es ist ein Riesengl\u00fcck, dass die Superm\u00e4rkte Migros et. al. ihre asiatischen Spezialit\u00e4ten massiv teurer verkaufen als die Asienshops. Es w\u00e4re verheerend, w\u00fcrde hier pl\u00f6tzlich aggressiv versucht, den Asiaten Konkurrenz zu machen. Denn nicht nur ist es beim &#8218;Spezialisten&#8216; geschmacklich besser, es ist auch einiges g\u00fcnstiger, und zwar durchs Band, und die Auswahl ist viel gr\u00f6sser. Undenkbar, diese Shops w\u00fcrden verschwinden. Und wer glaubt, ja, die Migros, das ist halt Schweiz, das ist bessere Qualit\u00e4t, gepr\u00fcft, sicherer, schon fast bio, quasi, der vergleiche mal die Etiketten &#8211; \u00fcberall dasselbe drin.<\/p>\n<p>======Dienstag 1. April 2014======<\/p>\n<p>09:20 ich h\u00e4tte die c&#8217;t noch nicht weitergeben sollen. Online ist der Artikel \u00fcber Computerm\u00e4use nicht verf\u00fcgbar, die Viren aus dem Internet nachladen. Es betrifft nur Windows-PC. Und es hat ein Bildli beim Artikel, wenn man mit der Maus dr\u00fcber f\u00e4hrt und danach im Ger\u00e4temanager von Windows einen bestimmten Eintrag findet, dann hat man eine manipulierte Maus erwischt. Falls aber der Eintrag schon vor dem Test zu finden ist, dann ist der Computer schon befallen. <\/p>\n<p>=====Negerli=====<\/p>\n<p>{{ :bessire_werbung.jpg?300|}}<\/p>\n<p>10:30 Zur Entspannung noch schnell **Abb\u00e9 Bessire&#8217;s &#8222;Negro Spirituals Neu: Auf Deutsch&#8220;** in Discogs eingegeben. Diese Ignoranz \u00fcber das Leben anderer in den 60ern, man k\u00f6nnte das naiv nennen, unschuldig, irgend so was. Es kommt ja auch so daher, so amateurhaft, so altruistisch und nett, so fern jeglichen pers\u00f6nlichen Gewinns. Und doch l\u00e4sst diese schlussendlich g\u00f6nnerhafte Haltung dem &#8222;Neger&#8220; gegen\u00fcber fr\u00f6steln. Schon nur der Stil, Negro Spiritual oder, wie Abb\u00e9 Bessire im beigelegten Notenheft praktischerweise abk\u00fcrzt, &#8222;Negro&#8220;, eine Ausgeburt der H\u00f6lle, n\u00e4mlich bis auf Primarschulchorniveau hinuntergek\u00fcrzte eruptive Gottesrocker, erregt leichte \u00dcbelkeit. Gleichzeitig wurden diese schwarzen Kinder Gottes in den USA ausgegrenzt, benutzt und ausgenutzt, gebraucht und weggeschmissen, kurz waren Opfer von Rassentrennung, Ghettoisierung, Rechtlosigkeit, you name it. Hast du eine &#8222;weisse&#8220; Freundin, kann es sein, du erwachst in Teer und Federn, deinen abgeschnittenen Schwanz im Mund. Und hier sang man sanfte Lieder am Sonntagmorgen, Stil &#8222;Negro&#8220;.<\/p>\n<p>Mississippi Burning https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rmAqrMtB-Qg<\/p>\n<p>Ich habe ja noch St\u00f6sse alter Zeitschriften hier, Spiegel aus den 60er Jahren z.B., mit welch selbstverst\u00e4ndlicher Ignoranz und Herablassung da \u00fcber &#8222;die Neger&#8220; berichtet worden war, kein Wunder, hat der Rassismus auch mit dem Untergang der Nazis kein Ende gefunden. Muss da mal ein bisschen M\u00fcsterchen zusammen suchen. Man wird es kaum glauben.<\/p>\n<p>http:\/\/www.discogs.com\/release\/5551988<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, langsam bin ich wieder im Strumpf zur\u00fcck, buchst\u00e4blich, in der Bretagne ging es n\u00e4mlich ganz gut ohne Socken. Viele Blogs sind noch im Sommerschlaf, vielleicht ganz weggetreten; selber schreibe ich oft lieber in mein Dokuwiki, so eine Art halb\u00f6ffentliches Tagebuch, Notizenbrett, Arbeitsjournal. Werde dort heute eine neue Seite anfangen; die alte klebe ich hier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/927"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=927"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/927\/revisions\/932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}