{"id":77,"date":"2012-06-25T10:45:27","date_gmt":"2012-06-25T10:45:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=77"},"modified":"2013-05-28T10:39:02","modified_gmt":"2013-05-28T10:39:02","slug":"liveblogging-ist-der-neue-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/?p=77","title":{"rendered":"Liveblogging ist der neue Journalismus?"},"content":{"rendered":"<p>Habe ich heute morgen am Radio geh\u00f6rt. Gut, die Aussage ist sicher arg verk\u00fcrzt wiedergegeben, sie fiel im Verlauf eines l\u00e4ngeren Gespr\u00e4chs auf Radio Romande mit einem Redakteur von Le Monde, die eine Art Akademie f\u00fcr neuen Journalismus ins Netz werfen. <\/p>\n<h1>11:30<\/h1>\n<p>Komme vom Zahnarzt, wo ich mir die F\u00e4den habe ziehen lassen. Muss auf&#8217;s WC. Beschliesse, im Caf\u00e9 Br\u00e9sil auf dem Bieler Bahnhofplatz eine Cola zu trinken und zu pissen. Eigentlich in umgekehrter Reihenfolge, doch an der WC-T\u00fcr prangt un\u00fcbersehbar ein filzgeschriebenes Schild: WC 2 Franken f\u00fcr Passanten. Kein Problem, ich will ja was bestellen. Doch die T\u00fcr ist verschlossen, meine Frage nach dem Schl\u00fcssel wird zuerst mit einem Hinweis auf die Kosten beantwortet, &#8222;WC kostet 2 Franken&#8220;, posaunt die Buffethilfe durch das Lokal. &#8222;Ich will ja was bestellen&#8230;.&#8220; &#8222;Was wollen Sie bestellen?&#8220;, gellt es wieder. &#8222;Nachher, jetzt muss ich mal&#8220; &#8211; doch den Schl\u00fcssel w\u00fcrde ich erst kriegen, wenn ich jetzt vor der WC-T\u00fcr stehend eine Bestellung abgeben t\u00e4te. Wo sind wir denn? Ich verlasse das Lokal, bei Guitol&#8217;s Atomic Caf\u00e9, gleich nebenan, darf ich zuerst pissen und nachher bestellen<\/p>\n<h1>12:00<\/h1>\n<p>Pisse noch mal, verlasse dann das Atomic. Kaufe ein Sandwich f\u00fcr unterwegs, in der B\u00e4ckerei auf dem Bahnhofplatz. Vollkorn mit Rohschinken &#8211; nicht schlecht, zwei Scheiben Rohschinken, Schnittsalat, sonst aber nicht viel mehr. Das kann man mit wenig Aufwand besser machen. Zum Gl\u00fcck habe ich noch ein Tomaten- und ein Olivenbr\u00f6tli dazu gekauft, die waren mir schon letzte Woche willkommener Proviant, noch am Abend nach Ankunft im Hotel. Heute dieselbe Reise<\/p>\n<h1>12:15<\/h1>\n<p>Verlade das Velo mit den zwei gl\u00fccklicherweise wasserdichten Saccochen, gleichzeitig kommt der Rollstuhlfahrer, der jeweils sehr lautstark mit allen Buschauffeuren, Kondukteuren und sonstigem SBB-Personal schwatzt: &#8222;Sal\u00fc, Housi, ou wider do&#8220;, br\u00fcllt es \u00fcber das ganze Perron. Ein sehr kommunikativer Mensch. Manchmal auch peinlich, wenn er \u00fcber die &#8222;Ussl\u00e4nder&#8220; herzieht, nachdem er jemanden zuerst in ein Gespr\u00e4ch verwickelt hat.<\/p>\n<h1>12:25<\/h1>\n<p>Zug f\u00e4hrt, unterwegs nach Bern<\/p>\n<h1>12:40<\/h1>\n<p>Wo kommen bloss all die Leute her, die in Lyss zusteigen? Wo wollen die bloss hin?<\/p>\n<h1>12:46<\/h1>\n<p>Ankunft in Bern &#8211; am Sieben Ab f\u00e4hrt der Zug nach Brig<\/p>\n<h1>12:55<\/h1>\n<p>Da ich weiss, dass nun bis Bellinzona keine schlaue Beiz mehr auftaucht, halte ich Ausschau nach einem Kaffee. Ein Segafredo bietet allerhand moderne Kaffeemixgetr\u00e4nke an, diese bescheuerten, aus den USA importierten Modekaffees. Ich muss eine Zeitlang suchen, bis ich in der Mitte der Karte einen gew\u00f6hnlichen Kaffee entdecke, Lungo heisst er. Das bestelle ich, und gleichzeitig erschrecke ich &#8211; was wird das f\u00fcr ein Ges\u00f6ff sein, das Lungo heisst? Sicher w\u00e4ssrig. Ich rufe der Bestellung hinterher, er soll nur eine Mezza Lungo machen, vorher zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Keine Antwort. Heisst das nun, er hat es nicht geh\u00f6rt? Ich sehe, der Kaffee wird nicht zur\u00fcckgezogen. Als es ans Einkassieren geht, reklamiere ich, er habe ja nicht zur\u00fcckgezogen. Stellt sich heraus, der Kaffeemaschinenbediener hat das Wasser vorher abgestellt. Wieder mal typisch: Man fragt, sagt, bestellt etwas. Antwort kommt keine. Man wiederholt seine Frage, Sage, Bestellung. &#8222;Jaja ich habe auch nur zwei H\u00e4nde&#8220;, kommt dann die Antwort, mit Garantie. &#8222;Ja, aber kein Maul&#8220;, ist man versucht zur\u00fcckzublaffen.<\/p>\n<h1>13:00<\/h1>\n<p>Wuchte mich mit meiner gl\u00fccklicherweise relativ geringen Bagage, dem Velo und dem Kaffee in den Zug. Pisse zuerst mal. Man weiss ja nie, ob dann nicht pl\u00f6tzlich stundenlang besetzt ist.<\/p>\n<h1>13:11<\/h1>\n<p>Wo bleiben die Rentnerehepaare hier im Zug? So entf\u00e4llt leider das immer wieder sch\u00f6ne Schauspiel, Wandersleute beginnen ihre Uhren anzustarren, im Minutentakt wird die Versp\u00e4tung kommentiert. Nichts dergleichen. W\u00fcrde ich nicht live bloggen, w\u00e4re es mir vermutlich nicht aufgefallen: Wir sind mit 4 Minuten Versp\u00e4tung losgefahren. Kein Wunder, haben die Z\u00fcge in Brig regelm\u00e4ssig l\u00e4ngere Versp\u00e4tungen.<\/p>\n<h1>13:13<\/h1>\n<p>Gleich lege ich den Blog weg, um ein bisschen im erst gestern eingekauften <a href=\"http:\/\/www.amazon.fr\/Les-Strauss-Kahn-ebook\/dp\/B0089WYHJQ\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;qid=1340622904&#038;sr=8-2\" target=\"_blank\">Les Strauss-Kahn<\/a> weiter zu lesen. Auf dem Kindle. Spart mir wieder mal mindestens zwei Kilo Gep\u00e4ck, ich werde ja eine ganze Woche im Tessin sein, fernab jeglicher Lesekultur. Bellinzona hat zwar zwei Buchhandlungen, darunter die legend\u00e4re Libreria Casagrande, aber liest offenbar nur italienisch. Ich halt nicht.<\/p>\n<h1>13:25<\/h1>\n<p>Da die 3G-Verbindung nun schon mal steht, schaue ich schnell noch bei <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/ressort\/6-vor-9\/\" target=\"_blank\">6-vor-9<\/a> vorbei. Sechs &#8218;handverlesene&#8216; Links. Wie so oft wird kalter K\u00e4se serviert, den Spiegel-Artikel \u00fcber Lothar Matth\u00e4us habe ich schon am Freitag \u00fcber <a href=\"rivva.de\" target=\"_blank\"> Rivva<\/a> gelesen. Zudem stelle ich mir unter &#8218;handverlesenen Links&#8216; etwas anderes vor als Hinweise auf Artikel in Spiegel, Stern, Taz, Heise oder gar Verlinkungen von Videos. Von sechs Links zeigt heute nur <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/wortvogel.de\/2012\/06\/polemik-dumm-dummer-bild\/\"> genau einer auf einen Blog<\/a>, magere Ausbeute, aber so ist es in letzter Zeit oft.<br \/>\nBei Rivva ist es nicht viel besser. Auch dort wird immer mehr auf die grossen Verlage verlinkt. Als ob ich nicht selber in der Lage w\u00e4re, periodisch die einschl\u00e4gigen Adressen von Spiegel Stern pipapo abzuklappern. Die Lage scheint wirklich verzweifelt: Am Samstag etwa war dort an prominentester Stelle, ganz oben, ein Blog verlinkt, wo <a href=\"http:\/\/www.karinfriedli.ch\/v2\/bye-bye-bye\/\" target=\"_blank\"> eine Karin Friedli ihre Absicht kund tut, nun jeden Tag einen Gegenstand loszuwerden. Spannend&#8230;. Ri vadis?<\/a><\/p>\n<p>Wenn mal was interessantes auftaucht, verschwindet es gleich wieder, so scheint es. <a href=\"http:\/\/webcache.googleusercontent.com\/search?q=cache:http:\/\/netzpolitik.org\/2012\/acta-%25E2%2580%259Egovernance-by-shitstorm\/\" target=\"_blank\">Das war am Wochenende bei Rivva angezeigt, als ich es lesen wollte, schon gel\u00f6scht. <\/a>Warum wohl? Habe es dann im Google-Cache gelesen, jetzt verstehe ich noch weniger, warum es gel\u00f6scht worden ist. Hype? Teaser? Honeypot?<\/p>\n<h1>13:45<\/h1>\n<p>Die Verbindung wird kritisch, immer wieder f\u00e4llt sie ins langsame Edge zur\u00fcck. Sind halt in den Bergen, bei Spiez.<img src=\"\/bildeli\/spiez2.jpg\" class=\"alignright\" alt=\"Spiez\"> Wie das wohl die Live bloggenden Journalisten machen werden, in so einem Fall, Bericht von einem Bahnreisli mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi etwa (der in letzter Zeit pl\u00f6tzlich wieder extrem pr\u00e4sent ist, ist wohl was im Busch?)?. &#8211; Gl\u00fccklicherweise macht die Webcam des Notebook kleinste Bilder, ab 3 Kilo. Das hier ist fast doppelt so gross, mit 5 KB.<\/p>\n<h1>14:15<\/h1>\n<p>Wir kommen in Brig an. Vorher noch schnell beim Mitreisenden mit dem Sony-Reader vorbeigeschaut, um PDF auf dem Ger\u00e4t auszuchecken. Er hat leider keine. Noch schnell Pissen vor dem Aussteigen.<br \/>\nWill am Bahnhof ein Wasser kaufen. Die B\u00e4ckerei im Geb\u00e4ude hat leider nur Mineral um die 3 Franken. Zudem aus dem K\u00fchlschrank. Muss ich noch mehr pissen. Nein danke. Sowieso, der Preis ist jenseits. Sollen sie an die Japaner verkaufen. Sehe zwar grad keine hier. Ausnahmsweise. F\u00fcr sie muss die Gegend einfach paradiesisch sein. Kunstst\u00fcck, mir geht es ja genau gleich.<\/p>\n<h1>14:23<\/h1>\n<p>Unterwegs mit der Matterhorn Oberland Bahn nach G\u00f6schenen, das wird jetzt etwa 2 Stunden durch die Berge ruckeln, mit einer nur sporadisch funktionierenden Edge-Verbindung, Kriechspur ins Internet. Mal schauen, ob ich da weiter live bloggen kann.<br \/>\n<img src=\"\/bildeli\/mob.jpg\" class=\"alignleft\" alt=\"Unterwegs mit der MOB\"><\/p>\n<h1>15:24<\/h1>\n<p>W\u00e4hrend D\u00f6rfli um D\u00f6rfli vorbei d\u00f6st, lese ich in &#8218;Les Strauss-Kahn&#8216; &#8211; momentan ist DSK abgehalfterter Wirtschaftsminister der Regierung Jospin. Jospins Versprechen, keine Minister unter Anklage weiter zu besch\u00e4ftigen, wurde eingehalten. Anne Sinclair kauft einen k\u00f6niglichen Palast in Marrakech und l\u00e4sst ihn \u00fcber zwei Jahre umbauen. Es muss ein ganz wunderbares Anwesen geworden sein, mit einer kleinen Dienerschaft rund ums Jahr, Brunnen, Becken, Garten &#8211; und das alles mitten in der Medina. Atemberaubend muss es auf die noblen G\u00e4ste aus Paris gewirkt haben. Ein Trostpreis f\u00fcr ihren Dominique, um sein Comeback in angenehmer Athmosph\u00e4re abzuwarten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit werden seine jungen, gewieften Berater in einer PR-Agentur parkiert, eingestellt von den Besitzern, DSK zu Gefallen. Eine Investition in die Zukunft, der Mann ist schliesslich noch nicht abgeschrieben, gestolpert \u00fcber eine simple Formalie, sozusagen, etwas aus der tristen Sph\u00e4re der Kleingeister.<\/p>\n<p>Liest man dies, wie sich ein Kl\u00fcngel auf die Macht\u00fcbernahme vorbereitet, ihren Chef verg\u00f6ttert, sich durch die N\u00e4he selber Bedeutung verschafft &#8211; erstaunlich ist dies alles nicht, so l\u00e4uft es oft, aber total schockierend ist es doch. Wir lesen hier n\u00e4mlich \u00fcber Sozialisten. Deren Sozialismus scheint nicht sehr politisch, sondern es ist der Sozialismus einer Carla Bruni: Chic gauchiste. Lifestyle.<br \/>\nBruni hat ja nach ihrer Heirat mit dem Mann mit den hohen Schuhen f\u00fcr ihren damaligen Sozialimus wenig gute Worte gefunden: Es sei halt ein Cliquending gewesen. Als ob wir das nicht gewusst h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Unsympathische Leute allesamt.<\/p>\n<h1>16:14<\/h1>\n<p>Man hat den Eindruck, der Zug fahre durch Gebirgst\u00e4ler, \u00fcber wilde Bergb\u00e4che, vorbei an artenreichen Wiesen, wie ich sie als Kind \u00fcberall angetroffen habe, um Biel herum. Vielleicht m\u00fcsste ich wieder mal spazieren gehen, vielleicht sehen ja die Wiesen bei uns auch so aus?<\/p>\n<p>Hier ist typisches Heidiland, &#8222;in wenigen Minuten treffen wir in Andermatt ein&#8220;. Nass und neblig, dicke Schwaden auf den Bergkuppen wurden zu z\u00e4hem Brei hier im Tal, Windjackenzeit. Die Kreuze, die an manchem Stein- oder Holzhaus h\u00e4ngen, erinnern uns daran, das ist hier eine Hochburg des Aberglaubens. War es nicht im Wallis, dass k\u00fcrzlich ein Lehrer seine Stelle verlor, weil er das Kreuz im Schulzimmer abgeh\u00e4ngt hatte?<\/p>\n<h1>16:47<\/h1>\n<p>Ankunft im feuchtkalten G\u00f6schenen, der Zug ins Tessin wartet schon, hier drin auch abgestandene K\u00e4lte. Ich h\u00f6re grade von anderen Passagieren, das WC ist zugeklebt. Gut, habe ich noch bei der MOB profitiert.<\/p>\n<p>Wir warten offensichtlich auf den Bus &#8211; die Normalstrecke ist ja unterbrochen, der Gotthard wird mit Bussen befahren. Ich bin mit der Bergbahn gefahren, damit ich das Velo mitnehmen kann. Eine andere garantierte M\u00f6glichkeit gibt es zurzeit nicht! Ich fahre jetzt diese Strecke zum dritten Mal, der Umweg schreckt mich nicht mehr, es l\u00e4sst sich halt angenehm lesen, bloggen, tr\u00e4umen, schlafen w\u00e4hrend dieser f\u00fcnfeinhalb Stunden.<\/p>\n<h1>17:09<\/h1>\n<p>Airolo, wir sind wieder in der Zivilisation angelangt. Die ersten Coiffeusen steigen ein: Shorts, Ballerinas, gestrecktes Haar, Tasche in der Armbeuge. Gibt es tats\u00e4chlich soviele Arbeitspl\u00e4tze im Fris\u00f6rgewerbe?<\/p>\n<h1>17:20<\/h1>\n<p>Keine Ahnung, wo wir genau sind, aber ich muss mein Gl\u00fccksgef\u00fchl unbedingt hier herausjauchzen: Tessin, deutlich w\u00e4rmer, alles wird gut.<\/p>\n<p>Im August muss f\u00fcr ein paar Tage nach Avenches und Posieux, ist grad ein Mail eingetrudelt. Scheint nicht einfach zu sein, dort ein g\u00fcnstiges Hotel zu finden. 500 Franken f\u00fcr 4 \u00dcbernachtungen ist schon schwer teuer, heute werde ich genau die H\u00e4lfte zahlen m\u00fcssen (gut, noch 20 Franken weniger, 240\/4 N\u00e4chte&#8230;.). Vor allem scheint es nicht einfach zu sein, \u00fcbers Netz ein Bed&#038;Breakfast dort zu finden, ein erster Versuch wirft vor allem Klickf\u00e4ngerseiten aus (&#8222;Hotels 1 &#8211; 5 Sterne&#8220; &#8211; in Posieux oder Avenches? Geht&#8217;s noch plumper, um mich auf eine Nullresultatsseite zu locken?)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Habe ich heute morgen am Radio geh\u00f6rt. Gut, die Aussage ist sicher arg verk\u00fcrzt wiedergegeben, sie fiel im Verlauf eines l\u00e4ngeren Gespr\u00e4chs auf Radio Romande mit einem Redakteur von Le Monde, die eine Art Akademie f\u00fcr neuen Journalismus ins Netz werfen. 11:30 Komme vom Zahnarzt, wo ich mir die F\u00e4den habe ziehen lassen. Muss auf&#8217;s [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[8,3,7],"tags":[45],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":538,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77\/revisions\/538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veloverlad.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}